Funk- und Fahrübung: SG-Feuerwehren auf dem Prüfstand

Am Bahnhof Lutter stand eine Hilfeleistung auf dem Plan.

Alt Wallmodener „Blauröcke“ Ausrichter / 18 Stationen / Auch „fremdes“ Terrain mit einbezogen / Sonderaufgaben

Alt Wallmoden (bo). Die Freiwillige Feurwehr Alt Wallmoden zeichnete jetzt als Ausrichter der alljährlichen Funk- und Fahrübung, an der die „Blauröcke“ aus Lutter, Nauen, Bodenstein, Neuwallmoden, Hahausen, Ortshausen und Börnecke beteiligt waren, verantwortlich. Ziel des Probelaufes, betonte Stefan Wolf, Stellvertretender Ortsbrandmeister der Ortswehr Alt Wallmoden, sei im Wesentlichen das Orientieren über Karten-Koordinaten, die über Funk übermittelt würden. Diese Übermittlungswerte (Koordinaten) müssten von den Fahrzeugbesatzungen auf der Karte lokalisiert werden, um die einzelnen Zielpunkte anfahren zu können. Dort angekommen, hätten die Fahrzeugbesatzung eine kurze feuerwehrtechnische Aufgabe zu erfüllen. Die Palette reichte von der „Herstellung einer Anleiterbereitschaft als Fluchtweg“ über eine Hilfeleistung bis hin zur Wasserentnahme aus einer Zisterne. Anzufahren waren insgesamt acht Stationen, die auf einer Strecke von 70 Kilometern anzufahren waren. Natürlich habe sich die Koordinatenlage respektive Fahrstrecke im wesentlichen innerhalb des Gegebietes der Samtgemeinde Lutter am Barenberge bewegt. Man habe allerdings auch benachbarte Randgebiete berücksichtigt, um auch hier Ortskenntnis zu erlangen. Die Stationsbesetzung erfolgte durch Mitglieder der Ortswehr Alt Wallmoden; teilweise mit Unterstützung von Mitgliedern der Jugendfeuerwehr. Mit von der Partie war an der Station „Erste Hilfe“ die Bereitschaft des DRK-Ortsvereins Lutter. – Die Ergebnisse an Stationen wurden direkt mit den Besatzungen vor Ort angesprochen. Eine generelle Manöverkritik erfolgte beim Abschluss am beziehungsweise im Feuerwehrgerätehaus in Alt Wall­moden. – Übrigens: Hauptakteur am Funkgerät des Einsatzleitwagens in Alt Wallmoden war Andre Bartels.