Festspiele erreichen Top-Auslastung

Das Tanzmusical „Saturday Night Fever“ war der Abräumer unter allen Inszenierungen (das Studiostück mal nicht betrachtet): 99,49 Prozent Auslastung; praktisch immer ausverkauft. (Foto: Hillebrecht)

770 Zuschauer oder 77,04 Prozent je Vorstellung / Regen verdirbt möglichen finanziellen Zusatzerfolg

Eine Bilanz mit mindestens zwei unterschiedlichen Seiten und noch mehr einzelnen Aspekten haben am Dienstag die Verantwortlichen der Gandersheimer Domfestspiele zwei Tage nach Ende der 59. Spielzeit gezogen.

Künstlerisch und von den reinen Zuschauer- und Auslastungszahlen war die Spielzeit ohne Zweifel ein großer Erfolg. „Wasser in den Wein“ – und das nicht nur sprichwörtlich – kippte der Regen: Drei geplante Veranstaltungen – richtige „Geldbringer“ zudem – wurden durch ihn verhindert. Das habe, so kaufmännischer Geschäftsführer Stefan Mittwoch, am Ende verhindert, sich ein mögliches Polster zu erwirtschaften, mit dem gerade in Hinblick auf die Jubiläumsspielzeit Innovationen oder Anschaffungen denkbar gewesen wären.Doch dieses „weinende Auge“ darf den Gesamterfolg des ersten Intendanzjahres von Achim Lenz nicht schmälern. Zumal es nicht durch eine – in anderen Fällen immer wieder erlebte „Delle“, wie Aufsichtsratsvorsitzender Uwe Schwarz es formulierte, bei den Besucherzahlen entstanden ist, weil die Zuschauer erst einmal abwartend geschaut hätten, was ein „Neuer“ so macht.
Die Zuschauerzahlen sind hoch geblieben: 43.099 zahlende Gäste wurden gezählt. Eine Menge, die Intendant Achim Lenz später als in dem Bereich sah, den die Festspiele nicht mehr gravierend würden steigern können.

Den gesamten Artikel lesen Sie in der gedruckten Ausgabe des Seesener Beobachters vom 3. August 2017.