Freie Sicht auf den Dom

Domfestspiele-Intendant Christian Doll gewährt mit seinem Team durch ein transparentes Gitter Blicke auf das Domportal auch außerhalb der Vorstellungen.
Bad Gandersheim (bo). Die Tribüne der Gandersheimer Domfestspiele erlaubte bisher keinen Durchblick auf den Platz vor dem Stiftskirchenportal, wenn die Schauspieler in der Stadt sind und für das in diesem Jahr am 23. Juni startende Freilichttheater proben. Die Domfestspiele unter ihrem neuen Intendanten Christian Doll haben sich hier etwas einfallen lassen: Zu festen Zeiten, die aktuell regelmäßig vor dem Tribüneneingang B angegeben sind, können Besucher der Stadt das Westwerk der romanischen Stiftskirche durch ein transparentes Gitter sehen. Und manchmal ist es dadurch auch möglich, ein wenig davon mitzubekommen, was während der Probenarbeit auf der Bühne passiert. Oder wie die Bühnenbildner und Techniker vor dem Dom aktiv sind.
Die 54. Gandersheimer Domfestspiele finden in der Zeit vom 23. Juni bis 19. August statt. Auf der traditionellen Festspielbühne vor der romanischen Stiftskirche (Dom) werden aufgeführt: Tartuffe (Komödie von Molière), Chess - das Musical (Musik: Benny Andersson, Björn Ulvaeus – von der Popgruppe ABBA; Text: Tim Rice), Blondgirl Undercover (musikalische Krimikomödie von Christian Doll und Heiko Lippmann), Räuber Hotzenplotz (Kinder- und Familientheater von Otfried Preußler).

Karten gibt es in der Kartenzentrale der Stadt Bad Gandersheim, Stiftsfreiheit 12, 37581 Bad Gandersheim, Telefon (05382) 73 777, per E-Mail kartenzentrale@bad-gandersheim.de oder online unter www.gandersheimer-domfestspiele.de