Freiwillige Feuerwehr Kreiensen - Brand- und Hilfeleistungseinsatz innerhalb von 5 Stunden abgearbeitet

Die Stützpunktfeuerwehr Kreiensen, Stadt Einbeck wurde in der Nacht vom 23. Auf den 24. Dezember 2013 innerhalb von fünf Stunden zu einem Brandeinsatz und einem Hilfeleistungseinsatz gerufen.

Dies waren die Einsätze 40 und 41 im Jahr 2013. Damit hatten die Kameradinnen und Kameraden unter Leitung von Kreiensens Ortsbrandmeister Uwe Holst ein über das normale Maß an Einsätzen für eine Stützpunktfeuerwehr abzuarbeiten. Zunächst wurde die Stützpunktfeuerwehr Kreiensen am 23.Dezember um 23.03 Uhr zu einem Laubenbrand in die Kieskuhle in Kreiensen gerufen. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte mit dem Tanklöschfahrzeug brannte ein Holzunterstand in einer Größe von circa 2 x 2 Metern in voller Ausdehnung. Durch die enorme Hitzeentwicklung wurde ein angrenzender Freizeitbereich mit Pavillon und Campingbestuhlung komplett vernichtet. Ob die Hitzestrahlung auch Schäden am Wohnhaus angerichtet hat, muss ein Sachverständiger klären. Unter Vornahme von zwei C-Strahlrohren wurde das Feuer schnell abgelöscht. Für die weitere Wasserversorgung baute die Besatzung des Löschgruppenfahrzeuges LF 8 eine Wasserförderstrecke von einem Hydranten zum Tanklöschfahrzeug auf. Die Ermittlungen zur Schadenshöhe und zum Verursacher hat die Polizei Bad Gandersheim aufgenommen. Gegen 23.55 Uhr konnten die 21 Einsatzkräfte wieder einrücken.
Fünf Stunden später gab es die nächste Alarmierung für die Stützpunktfeuerwehr Kreiensen. Gegen 04.06 Uhr wurden die Kameradinnen und Kameraden zu einem Hilfeleistungseinsatz auf die Bundesstraße 64 nahe des ehemaligen Freibades gerufen. Hier lag eine umgestürzte Fichte quer über die Fahrbahn. Die Einsatzstelle wurde durch die Polizei Bad Gandersheim bis zum Eintreffen der Feuerwehr abgesichert. Mit zwei Kettensägen wurde die Fichte in kleine Stücke zerkleinert und von der Fahrbahn geräumt. Nach gut einer halben Stunde war auch dieser Einsatz beendet und die Bundesstraße 64 konnte wieder für den Verkehr freigegeben werden. Im Einsatz waren hier insgesamt elf Einsatzkräfte.