Open-Airport: Drei Live-Bands dabei

Erst zwei Stunden mit „Brain Drain“, „Königsblau“ und „When I Was Cool“ – Danach „HouseBuben“-DJ-Party

Sonnabend ist es soweit: „Open-Airport 2017“ auf dem Kühler in Bad Gandersheim. Interessanter ist , was geboten wird. Und das ist wieder einmal richtig viel für wenig Geld. Los geht es am Sonnabend auf dem Kühler ab 19.30 Uhr. Um 20 Uhr soll der Live-Musik-Block beginnen, der etwa bis 22 Uhr gehen wird. Drei Gruppen füllen ihn aus, was für jeden etwa Aufritte von 35 bis 40 Minuten bedeutet. Im Einzelnen werden dabei sein:
„BrainDrain“ – eine junge Band aus ehemaligen Schülern des Alfelder Gymnasiums, die ausschließlich mit Eigenkompositionen aus den Bereichen Hardrock und Alternative Rock glänzen. Seit der Gründung 2014 hat „BrainDrain“ die ersten Songs im Studio aufgenommen und wird diese demnächst auch veröffentlichen. Der Frontman Alex Reimelt spielt dabei harte Riffs und exakte, filigrane Solos, die Rock-Fans begeistern.
„KÖNIGSBLAU“ – So nennt sich die Einbecker Pop-Band, die sich im Jahr 2014 durch ein Bandcoachingprojekt der Musikschule M1 gefunden hat. Inspiriert durch Künstler wie Annen May Kantereit, James Bay oder The Script, präsentieren Julia Heitmüller (Gesang), Ermon Elmazovski (Gitarre), Nico Zabiadakis (Gitarre) und Fritz von Gierke (Schlagzeug) einen abwechslungsreichen Mix aus Coversongs und stimmungsvollen Eigenkompositionen. Aber nicht nur auf der Bühne, sondern auch im Studio sammelt die junge Band fleißig Erfahrung. So sind sie auf der aktuellen CD „Musikschule M1- Songs Vol.2“ zu hören.
„When I Was Cool“ zelebrieren Songs aus 60 Jahren Rockgeschichte. Es sind klassische Hymnen von Aero­smith, den Beatles, Led Zeppelin  oder ZZTop zu hören, aber auch manche Werke, die nicht jeder Rockhörer kennt. In der Triobesetzung sucht die Band nach dem, was Rockmusik im Innersten zusammenhält.
„When I Was Cool“ sind Klaus Dibbelt (Gitarre, Bass), Peter Gansen (Schlagzeug, Gesang) und Jens „Keule" Keunecke (Bass, Gitarre). Die drei Musiker bieten solides Rockhandwerk.
Der Bandname „When I Was Cool“ ist Programm: Jede Jugendgeneration war mal cool und hatte ihre Hits und Styles. Da ist für alle Jahrgänge etwas dabei – ein munterer Wechsel von Elvis zum Hard Rock, vom Welthit zum Unbekannten, vom Prince Of Dark­ness zu den Queens Of The Stone Age. Bei all dem stehen der Spass und eine gesunde Portion (Selbst-)Ironie im Vordergrund, wenn altbekannte Klischees des Rock’n’Roll genüsslich ausgebreitet werden. Bass und Gitarre werden mal eben hin und her getauscht, und der Schlagzeuger singt weiter, als gäbe es kein Morgen.  Auch beim  diesjährigen Heimspiel in Heckenbeck  haben „When I Was Cool“ wieder die Ehre, einige hochkarätige Gastmusiker auf der Bühne begrüßen zu dürfen.
Nach dem Live-Block wird es dann eine knapp halbstündige Umbaupause – mit Musik aus der Konserve – geben, bevor dann ab etwa 22.30 Uhr die große „HouseBuben“-DJ-Party startet. Wer vorher noch nicht auf Temperaturen gekommen sein sollte, wird spätestens dann warm werden.
Rund um das Musikzelt wird wieder dafür gesorgt sein, Hunger und Durst im Griff zu behalten. Toiletten stehen ausreichend zur Verfügung. Die Ausrichter verweisen auch darauf, dass in diesem Jahr ein anderer Sicherheitsdienst beauftragt wurde, um frühzeitig bei eventuellen Konflikten deeskalierend einzugreifen. Das sollte für ein gutes Sicherheitsgefühl bei dieser Veranstaltung beitragen können.
Veranstalter ist wieder der Stadtjugendring zusammen mit dem Sportfliegerclub Gandersheim-Seesen, den Jugendfeuerwehren des Gandersheimer Stadtgebietes und dem Stadtjugendring. Ohne Sponsoren wäre eine solche Veranstaltung aber nicht durchführbar. Wer hier etwas beigetragen hat, ist auf den Plakaten zu sehen und wird auch am Veranstaltungsabend sicher noch Würdigung erfahren.