Sensationelle Entwicklung: Kurparkhotel doch Notaufnahme?

Jetzt soll ein zweiter Versuch gestartet werden, damit Asylbewerber im Bad Gandersheimer Ex-Kurhotel Bartels nun doch eine erste Bleibe finden können. Das berichtet Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz (SPD). Sie teilt mit, dass es einen neuen Betreiber (kommt aus Duderstadt) gibt.

Geflüchtete sollen nun doch in früherem Bad Gandersheimer Hotel untergebracht werden

Sensationelle Entwicklung zum Wochenbeginn: Nur wenige Tage nach der Einwohnerversammlung, in der das Land die Hintergründe zum gescheiterten Projekt Flüchtlingsnotaufnahme im Bad Gandersheimer Kurparkhotel Bartels erklärt hat, sind offenbar Bemühungen im Hintergrund erfolgreich gewesen, die dem Vorhaben nun eine neue Perspektive eröffnen.
Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz ließ dazu amDienstagmorgen verlauten: „Das Niedersächsische Innenministerium hat mitgeteilt, dass das ehemalige Kurparkhotel Bartels in Bad Gandersheim an einen Hotelbetreiber verkauft und in Kürze nun doch als Notunterkunft für Flüchtlinge zur Verfügung gestellt wird.
Der neue Betreiber beherbergt und betreut bereits Flüchtlinge im Hotel Rosen­thaler Hof in Duderstadt. In Bad Gandersheim sollen Flüchtlinge in der gleichen Konstellation wie in Duderstadt untergebracht werden. Eine angemessene Einbindung des Ehrenamts ist vorgesehen und sehr erwünscht. Mit der Inbetriebnahme der Einrichtung ist frühestens ab kommender Woche zu rechnen. Es werden zunächst etwa 150 Personen erwartet, deren Zahl sich nach und nach erhöhen soll.
Um die Bevölkerung zeitnah über die geplante Unterkunft zu informieren, lädt die Stadt Bad Gandersheim erneut zu einer Einwohnerversammlung am Donnerstag, 1. Oktober, um 19 Uhr in das Landgasthaus Köhler in Altgandersheim ein, auf der sowohl ein Vertreter des Innenministeriums – voraussichtlich wieder Abteilungsleiter Dr. Alexander Götz – als auch der Betreiber der neuen Unterkunft, Eckhard Melz, für Informationen und Fragen zur Verfügung stehen.

Weitere Informationen zu der Entwicklung in Bad Gandersheim lesen Sie morgen im Beobachter!