Velo-Enthusiasten mit Top-Ergebnissen in Göttingen

Fabian Laue (Bad Gandersheim / links) und Jan Wacker (Harriehausen / rechts) waren zwei von vielen Radsportlern aus der Region, die an der Tour d’Energy in Göttingen an den Start gingen.

Regionale Rennradsportler starteten bei kühlem Wetter bei der Tour d’Energy

Am Sonntag fiel um 10.20 Uhr beziehungsweise 10.50 Uhr der Startschuss für die 45 und 100 Kilometer bei der Tour d’Energy in Göttingen, dem Frühjahrsrennen für Radsportbegeisterte in Südniedersachen.

Am Tag zuvor waren Florian Schütte und Stephanie Büchl gerade beim Einbecker Frühling, als über die sozialen Medien die Meldung verbreitet wurde, dass der Start der Tour d´Energy vom Wetter abhängig gemacht wird. Somit blickten alle in der Früh zuerst aus dem Fenster und dann auf die Wetter-App.
Bei zwei Grad Celsius wurde für die Velo Gruppe aus Greene / Bad Gandersheim / Harriehausen die Anfahrt nach Göttingen in Angriff genommen. Alles verlief reibungslos und alle waren beim Anblick der ersten Sonnenstrahlen voll motiviert. Mit Stephanie Büchl (Team Orthopädie Manufaktur), Jan- Hendrik Wacker und Fabian Laue machten sich um 10.20 Uhr die ersten drei Fahrer auf die 45-Kilometer-Strecke. Von Göttingen ging es gute 20 Kilometer bergauf bis Dransfeld. Nach der Stadtausfahrt Göttingen blies den Fahrern ein strammer Wind entgegen, was das gesamte Rennen und die Zeiten um bis zu 10 Minuten langsamer machte, im Vergleich zu 2015.
In Dransfeld wartete der berüchtigte Hohe Hagen auf die Fahrer, ehe es die letzten 25 Kilometer, zurück nach Göttingen zügig bergab ging. Am Hohen Hagen konnten alle Fahrer noch eine Schippe drauf legen und somit eine gute Platzierung bei der McClean-Bergwertung heraus fahren. Beim Zieleinlauf der 45-Kilometer-Strecke befanden sich die zwei Fahrer der 100-Kilometer Strecke, Florian Schütte (Team Orthopädie Manufaktur) und Karsten Platzek, gerade in der ersten großen Steigung. Durch die Baustelle an der B80 in Hann. Münden musste ein Teil der Strecke geändert werden. Somit wurde der erste Berg in umgedrehter Reihenfolge gefahren.
Die angekündigten Gefahren in der Abfahrt blieben aus, da zum Einen die Straße trocken war und zum Anderen der Wind von vorne die Abfahrt bremste. In den vielen kleinen Gruppe probierten erfahren Fahrer unermüdlich aus, einen belgischen Kreisel zu installieren. Dies wurde leider immer wieder von einigen unerfahrenen Fahrern zunichte gemacht. Somit entstand ein sehr unrhythmisches Rennen, das für Florian Schütte (gestartet aus Block B) schon nach 10 km gelaufen war. Durch eine so genannte Windkante wurde das Hauptfeld in viele Gruppen aufgeteilt in denen keiner die Führungsarbeit übernehmen wollte.
Für die Velo-Gruppe war es ein guter Einstieg in die Rennradsaison. Alle Fahrer konnten ihre persönlichen Bestzeiten und Platzierungen, aus dem Vorjahren, deutlich verbessern. „Die Schinderei, die Laktatmessung und der Trainingsplan von Sport-Floh hat mir viel gebracht“ meinte Fabian nach dem Rennen, „das wird ich auf jeden Fall beibehalten“.
Die Ergebnisse können sich sehen lassen. Auf der 45-Kilometer-Strecke wurde Stephanie Büchl 126 von 249; AK 33, Jan Wacker 409. AK 72, Fabian Laue 411. AK 73. Auf der 100-Kilomter-Strecke kam Florian Schütte als 310 von 1482 AK 63 und Karsten Platzek als 1222 AK 405 ins Ziel nach Göttingen.
Die nächsten Events sehen bei allen sehr unterschiedlich aus. Florian geht am 1.Mai in Frankfurt an den Start. Für Stephanie und Florian geht es dann am 7. Mai zum zweiten Rennen der Ritchey Challange nach Kaufbeuren zum Auerberg-MTB-Rennen. Alle Gruppenmitglieder der Velo-Gruppe würden sich sehr freuen, wenn sich weitere Mitstreiter aus dem Raum Greene, Bad Gandersheim, Sebexen und Harriehausen finden, um gemeinsame Rennradausfahren zu machen – einfach bei Florian Schütte unter der Telefonnummer 0160 / 9491080 melden.