Alternative zu den tradierten Parteien

Egon Schmidt und Jürgen Knackstädt postieren sich mit dem Plakat von PRO Windhausen, das im Rahmen der Kommunalwahl 2006 verwandt wurde, vor dem Rathaus der Samtgemeinde. (Foto: Kippenberg)

Fraktionsvorsitzende kritisieren die Informationspolitik des SG-Bürgermeisters

Die zwischen dem Vorsitzenden Egon Schmidt, PRO Windhausen, und Jürgen Knackstädt, FWG Bad Grund, begonnenen Gespräche über kommunalpolitische Themen sollen jetzt mit den Fraktionsmitgliedern vertieft werden. Die erste gemeinsame Fraktionssitzung findet am 23. Oktober statt.

Von Winfried Kippenberg

Bad Grund / Windhausen. Die wichtigsten Themen dabei sind: Vor- und Nachteile einer Einheitsgemeinde 2014 und die Auswirkungen auf die Bürger.
Beide Fraktionen streben in Hinblick auf die Kommunalwahl 2011 eine Zusammenarbeit an und wollen auch für den Samtgemeinderat kandidieren. Egon Schmidt erinnert daran, dass PRO Windhausen im Kommunalwahlkampf 2006 schon nachgefragt hatte, ob Windhausen ein Ortsteil von Bad Grund werde. Dies wurde seinerzeit seitens des Samtgemeindebürgermeisters weit zurückgewiesen. Jetzt wird von der Samtgemeindeverwaltung auf Bildung einer Einheitsgemeinde gedrängt.
Beide Fraktionsvorsitzende bedauern, dass PRO Windhausen und FWG Bad Grund bei den Gesprächen zur Bildung einer Einheitsgemeinde nur geringfügig vom Samtgemeindebürgermeister informiert werden. Die Gespräche werden von ihm hauptsächlich mit den „großen Fraktionen“ im Samtgemeinderat geführt.
PRO Windhausen und FWG Bad Grund fordern eine Beteiligung an den Gesprächen – zum Beispiel Pressekonferenzen und Ähnliches – und eine umfassende Information, die eigentlich nicht nur immer auf Anfrage erfolgen sollte.
Auch an der Arbeit des Arbeitskreises Zukunft wurden die Freien Wähler nicht beteiligt.