Anstrengungen zum Erhalt des Bergbaumuseums

Das Bergbaumuseum „Schachtanlage Knesebeck“. (Foto: Schwinger)

Bergbauförderverein trifft sich zur 32. Jahreshauptversammlung / Schachtanlage Knesebeck Aushängeschild für Region

Die Schachtanlage Knesebeck ist Bestandteil der „Oberharzer Wasserwirtschaft“ und mit deren Anerkennung als Weltkulturerbe auch darin eingeschlossen. Seit Jahren von einem Bergbauförderverein als Bergbaumuseum geführt, ist sie Aushängeschild für den Fremdenverkehr und hält Erinnerungen an die Bergbaugeschichte im Harz wach.

Auf der 32. Jahreshauptversammlung hob Vorsitzender Richard Laux diese Bedeutung hervor und mahnte eine stärkere Anbindung an den Oberharzer Museumsverbund an. Eine Mitgliedschaft hielt Richard Laux für unbedingt erforderlich, um die Interessen zum Erhalt der „Schachtanlage Knesebeck“ zu wahren. Als Eigentümer sei hier die Gemeinde Bad Grund gefordert, nicht nur zur Anerkennung der Bergbautradition, sondern auch als Bedeutung für den Fremdenverkehr.
In seinen Grußworten betonte Bürgermeister Harald Dietzmann, dass die Gemeinde zur finanziellen Unterstützung des Bergbaufördervereins steht, eine Mitgliedschaft im Oberharzer Museumsverbund jedoch von der Entwicklung der Stiftung WeltKulturErbe/Harz abhängig machen will.
Auf die Bedeutung für den Fremdenverkehr wies Peter Schwinger, Vorsitzender des Kur- und Touristikvereins, besonders hin. Letztendlich gehört das Bergbaumuseum zu den „Zwölf Gründe für Bad Grund“, mit denen Werbung für den Kurort gemacht wird. Auch die gemeinsame Veranstaltung des Schachtfestes auf dem Knesebeck zeige die gute Zusammenarbeit für den Fremdenverkehr.
In seinem Jahresbericht ging der Vorsitzende auf die leicht rückläufigen Besucherzahlen ein, die jedoch durch die von Regina Keinert organisierten Kindergeburtstage ausgeglichen wurden. Ein Problem sei der Mangel an Führungspersonal, mit dem die Führungen kaum zu bewältigen sind. Deshalb appellierte Richard Laux an die Vereinsmitglieder, sich als Führer im Bergbaumuseum zu betätigen. Auch interessierte Bürger könnten sich melden. „Das nötige Wissen für diese Aufgabe wird ihnen vermittelt”, so Richard Laux.
Schatzmeister Horst Draheim zeigte zahlreiche Ausgaben für Instandhaltungen auf, die allerdings ohne körperlichen Arbeitseinsatz nicht zu bewältigen gewesen wären. Mit Sorge erfülle den Vorstand die Dachreparatur, die denkmalgerecht ausgeführt werden muss. Kassenprüfer Peter Lüthje sprach nicht nur dem Schatzmeister seine Anerkennung aus, sondern dankte dem gesamten Vorstand für die geleistete Arbeit.
Zum Abschluss meldete sich Gerd Hintze als Vorsitzender des Knappenvereins zu Wort und dankte für die Spende zugunsten des Bergdankfestes. Es ist mittlerweile eines der wenigen im Umkreis. Der Erhalt der Bergbautradition als gemeinsames Ziel beider Vereine werde durch den gegenseitigen Besuch der Veranstaltungen unterstrichen. Diese Aussage wurde von Richard Laux mit Hinweis auf das Schachtfest am 1. Mai und den Kulturabend am 21. November bestätigt.