Bad Grundnerin spendete bereits 75,5 Liter Blut

Die Bad Grundnerin Waltraud Kohl (rechts) im Gespräch mit Dr. Joachim Passian. (Foto: Bordfeld)

Waltraud Kohl ist kreisweite Spitzenreiterin / Kreisverband ehrte

Von Petra Bordfeld, Osterode

Der DRK-Kreisverband hatte all die Bürger ins Forum der BBS II in der Leege geladen, die mindestens schon 100-mal Blut gespendet haben. Dr. Joachim Passian, Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes, hieß jene 25 Spenderinnen und Spender aufs Herzlichste willkommen, welche der Einladung gefolgt waren und dankte ihnen für die große Bereitschaft zur Blutspende. Damit trüge jeder Einzelne mit dazu bei, dass anderen in Not und Krankheit geholfen werden kann, denn „Blut gibt es nicht im Laden“.
Die 25 Gäste haben übrigens zusammen schon mindestens 1.250 Liter Blut abgegeben. Unter ihnen war auch Waltraud Kohl aus Bad Grund, die bereits auf 159 Blutspenden zurückschauen kann und mit allein 75,5 Liter Blut die Spitzenreiterin des Abends war. Unter den Gastgebern waren aber auch Markus Baulke und Hans-Peter Pöhling vom DRK-Blutspendedienst der Landesverbände Niedersachsen, Sachsen Anhalt, Thüringen, Oldenburg und Bremen (NSTOB), Springe.
Anschließend ging Dr. Passian auf die Geschichte des Blutspendens ein und machte dabei deutlich, wie wichtig Blut für das Leben sei. Es ist auch nicht ersetzbar, wie beispielsweise ein Herz oder ein Knie. Wie wichtig dieser rote Lebenssaft ist, zeige die momentane EHEC-Epedemie. Dieser Erreger habe es geschafft, dass die Blutkonserven nahezu aufgebraucht seien. Blutspenden werden auch in den kommenden Jahren nicht an Lebenswichtigkeit verlieren. Leider sei in der heutigen Zeit diese Hilfe nicht mehr selbstverständlich; umso mehr gelte es, dieses Engagement entsprechend zu würdigen.
Markus Baulke, Hauptabteilungsleiter vom Blutspendedienst NSTOB, Springe, legte dar, wie hoch der Bedarf an Vollblut sei und wie die Weiterverarbeitung dieser Spenden abläuft, damit die Versorgung der Patienten gesichert werden könne. Das DRK sei auf jeden Einzelnen angewiesen, auch weiterhin auf die Frauen und Männer, die Hardliner auf dem Gebiet seien, und denen aus dem Grund nicht genug Danke gesagt werden könne.
Dann baten die Kreisgeschäftsführerin Silke Klemm und Karin Niekamp, stellvertretende Geschäftsführerin, die aktiven Blutspender einzeln nach vorn. Denn Dr. Passian und Markus Baulke bedankten sich mit einem Schreibset, welches die Unterschrift des DRK-Gründers Henry Dunant trägt, und einer Rose für die vielen Blutspenden. Gleichzeitig baten die beiden die Geehrten, auch weiterhin ihr Blut für ihre Mitmenschen zur Verfügung zu stellen.
Der Leiter der Kreismusikschule, Bert-Heiner Hunke, wiederum begrüßte und verabschiedete alle mit einem Trompetensolo.