Befahrung des oberen Eichelberger Wasserlaufes

Vor dem Einstieg in den oberen Eichelberger Wasserlauf gab es noch Erläuterungen am Mundloch durch Richard Laux.

Bauausschusssitzung in der Kaue des Bergbaumuseums / Jahresergebnis 2011 bei Einsparungen fast „punktgenau“

Vor der Bauausschusssitzung hatte Vorsitzender Richard Laux die Bauausschussmitglieder zu einer Befahrung des oberen Eichelberger Wasserlaufes eingeladen. Als Teil des UNESCO-Welterbes „Oberharzer Wasserwirtschaft“ sollen dort in Zukunft auch Führungen angeboten werden. Ausgerüstet mit Helm, Lampe und Gummistiefel ging es rund 1,5 Kilometer Untertage dem Verlauf des Wassers folgend. Der eindrucksvolle Ausbau und die Erläuterungen durch Richard Laux hinterließen Bewunderung für die Leistungen der damaligen Bergleute und der Markscheider (Vermessungstechniker im Bergbau).
Auf der Tagesordnung der sich anschließenden Sitzung, am ungewöhnlichen Ort in der Kaue der Schachtanlage Knesebeck, standen nur wenige Tagesordnungspunkte. Zur Grünflächenpflege in der Bergstadt berichtete Sachbearbeiter Fred Langner, dass das Jahresergebnis 2011 bei Einsparungen von 3.800 Euro fast „punktgenau“ sei. Auch im Jahre 2012 werde der Haushaltsansatz von rund 55.000 Euro nicht überschritten. Einsparungen seien nicht möglich, da durch das Eschentriebsterben das Fällen von acht Eschen erforderlich sei. Eine der Eschen steht unter Naturschutz, daher sollen als Ersatzpflanzung auf dem Parkgelände hinter dem Evangelischen Gemeindehaus zwei japanische Zierkirschen gepflanzt werden.
Die Beleuchtung der Förstergasse war ein weiteres Thema. Nach einer vorangegangenen nächtlichen Ortsbegehung wurde beschlossen, fünf der zwölf Lampen zu entfernen und die verbleibenden sieben mit zeitgemäßen LED-Straßenleuchten auszustatten, die auf den Weg hinausragen, damit die Bäume nicht zu oft beschnitten werden müssen. Die Maßnahme kann allerdings erst im nächsten Jahr erfolgen, da der Haushalt 2012 es nicht ermöglicht.
Zur Parkplatzsituation im Bereich Kur- und Sporthotel „Alter Römer“ gab es eine Anfrage. Die Bauausschussmitglieder beschlossen einstimmig, an der derzeitigen Situation nichts zu ändern. Mit der Überprüfung, ob die Zone für das Be- und Entladen eindeutig gekennzeichnet ist, wurde schließlich Fred Langner, als zuständig für das Ordnungsamt, beauftragt.