Bergwerkprojekt nimmt weiter Fahrt auf

Um die Lärmbelästigung für die Bevölkerung zu minimieren, überlegt man, den Achenbachschacht (Foto) als Wetterschacht und den weiter weg gelegenen Westschacht als Produktionsschacht zu nutzen. (Foto: Niemann)

Die nächsten Schritte beim Vorhaben der Wiederbelebung des Bergbaus in Bad Grund sind geplant

Nach der erfolgten Genehmigung durch das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) in Clausthal-Zellerfeld vor rund zwei Wochen für den kanadischen Investor Samarium Tennessine Corporation zur Aufsuchung von Kupfer, Zink, Blei und Silber, nimmt das Bergwerkprojekt in Bad Grund langsam an Fahrt auf.
Am Dienstag informierte Dr. Oswald Sander den Göttinger Landrat Bernhard Reuter (SPD) über die nächsten Schritte der Wiederaufnahme des Bergbaus in der Grube Hilfe Gottes in Bad Grund, unter anderem im Beisein des Landtagsabgeordneten Karl Heinz Hausmann, des Kreistagsabgeordneten Herbert Lohrberg und dem Bürgermeister der Gemeinde Bad Grund Harald Dietzmann. Der nächste zeitnahe Schritt ist die Gründung einer deutschen GmbH mit 100 Prozent Eigenkapital des kanadischen Investors, der auch alleiniger Gesellschafter sein wird. Anschließend muss mit Dr. Sander und weiteren Anliegern ein Pachtvertrag über das Grundstück abgeschlossen werden. Auch wenn man nicht Mitgesellschafter sei, betonte Dr. Sander, werde man die anstehenden Projekte zusammen ausarbeiten und bei den weiteren nötigen Schritten, betreffend Personal, Buchführung, Energieversorgung, um nur einige Bereiche zu nennen, behilflich sein. Bis spätestens Ende Oktober soll das Arbeitsprogramm, das durch die MMG Mitteldeutsche Montan GmbH in Nordhausen erstellt wurde, beim LBEG eingereicht werden.

Was für den Achenbachschacht vorgesehen ist, lesen Sie in der gedrucken Ausgabe des „Beobachter“ vom 28. September 2017.