Das Dach der Reithalle bereitet große Sorgen

Das Dach der Reithalle weist dringenden Sanierungsbedarf auf. (Foto: Bordfeld)

Reit- und Fahrverein spricht Vorstand erneut volles Vertrauen aus

Eisdorf (pb). Dem Vorstand des Reit- und Fahrvereins der Samtgemeinde Bad Grund wurde bei den anstehenden Wahlen erneut das volle Vertrauen ausgesprochen.
Gabi Henze wurde ebenso in ihrem Amt als erste Vorsitzende einstimmig wiedergewählt, wie Schriftführer Frank Hansel, Schatzmeisterin Daniela Brakebusch, Hallen- und Platzwart Harro Pinnecke, Gerätewart Werner Friedrich, Pressewartin Veronika Beck sowie Michaela Beck als Aktivensprecherin und Beirat für aktive Reiter. Neu hinzugekommen ist „nur“ Nicole Lohrberg als Ersatzkassenprüferin.
Zuvor legte Gabi Henze ihren Jahresbericht vor. Dabei erinnerte sie an die Vielfalt der Veranstaltungen, die vom Pokalritt, über den Flohmarkt, die Ferienpass Aktion, das Reit- und Springturnier, den Grünkohlritt und der Premiere des Neujahrsreitens bis hin zum Helferessen gereicht hätten. All diese Aktionen seien allerdings nicht ohne die zahlreichen Helfer und Sponsoren zu meistern gewesen.
Für 2011 stünden aber auch schon viele Termine fest. So wird am 22. Mai zum Pokalritt geladen, parallel dazu darf auch auf dem Flohmarkt gestöbert werden. Im Juli ist ein Schnupperkurs auf dem Reitplatz geplant. Fest steht schon jetzt, dass das Reit- und Springturnier am 20. und 21. August ausgerichtet wird. Im September soll dann eine Tagesfahrt zu einem Gestüt oder zum Schloss Bückeburg stattfinden. Die Kinder und Jugendlichen haben außerdem geplant, im Sommer für ein Wochenende auf einen Reiterhof in die Lüneburger Heide zu fahren.
Im weiteren Verlauf der Versammlung meldeten sich die beiden Platz- und Gerätewarte, Werner Friedrich und Harro Pinnecke, zu Wort. Sie bemängelten, dass sowohl in der Reithalle als auch auf dem Reitplatz die Hindernisständer und Hindernisstangen nach Gebrauch nicht wieder aufgeräumt werden. Dies habe nun zur Folge gehabt, dass einige Stangen auf dem Reitplatz unbrauchbar geworden sind. Obwohl die Mitglieder durch die Übungsleiter darauf hingewiesen werden, Hindernismaterial wieder wegzuräumen, fehle bei einigen jedoch das Pflichtbewusstsein. Die Anschaffung von neuem Hindernismaterial gehe allerdings zu Lasten des Vereins und somit der gesamten Mitglieder.
Auch sollte nach dem Reiten der Hufschlag in der Reithalle geharkt werden. Dies würden einige Mitglieder nicht so ernst nehmen oder vergäßen es einfach. Schlimmer sei die Tatsache, dass in letzter Zeit auch Nichtmitglieder außerhalb der Reitstunden die Halle nutzten. Der Verein weist darauf hin, dass in Zukunft vermehrt darauf geachtet wird, dass die Anlagen außerhalb der offiziellen Reitstunden nur von den Mitgliedern genutzt werden.
Das größte Sorgenkind sei aber das Dach der Reithalle, die im Besitz des Reit- und Fahrvereins ist. Der Zahn der Zeit habe sich schon darin festgebissen, und ganz langsam müssten sich Gedanken darüber gemacht werden, wie das Problem zu lösen sei, bevor die ersten Regentropfen sich den Weg in den Hallensand gesucht hätten, so die erste Vorsitzende.