Die Historie der Hansestadt Lüneburg erkundet

Die Mitglieder der IGBCE-Ortsgruppe Bad Grund verlebten eine schöne Zeit in der alten Hansestadt Lüneburg.

IGBCE-Ortsgruppe Bad Grund unternimmt eine vergnügliche Reise

Bad Grund (bo). Für die Mitglieder der IGBCE-Ortsgruppe Bad Grund ging es in diesem Jahr im Zuge ihrer Gruppenreise in die 1050 Jahre alte Hansestadt Lüneburg.
Zunächst ging es mit dem Bus über Braunschweig zum Mühlenmuseum in Gifhorn. Das Kernstück der Museumsanlage ist die 800 Quadratmeter große Ausstellungshalle. Dort stehen etwa 45 Wind- und Wassermühlenmodelle aus aller Herren Länder. Sie sind naturgetreu und maßstabsgerecht den Originalen in allen Einzelheiten verkleinert nachgebaut. Jedes Modell stellt ein kleines Kunstwerk dar. Sei es die „Moulin de la Galette“ vom Montmatre in Paris oder die Mühle von „La Mancha“ aus Spanien, gegen  deren Flügel der legendäre Don Quichotte vergeblich gekämpft haben soll. Anschließend ging es bei herrlichem Sonnenschein nach Lüneburg. Am Ochsenmarkt begann dann die erlebnisreiche Stadtführung durch die Hansestadt. Die malerische Hansestadt zwischen Hamburg und Hannover ist eine der schönsten Städte Norddeutschlands. Ihre historische Architektur im Stil der Backsteingotik steht im reizvollen Gegensatz zu dem quirligen, jungen Stadtleben. Überall in der Innenstadt begegnet dem Besucher die Geschichte der Stadt, deren wichtigstes Gut das Salz war. Über 1000 Jahre wurde in der Saline Salz gesiedet, und durch den Handel mit dem damals kostbaren „Weißen Gold“ kam die Stadt im Mittelalter zu Reichtum und Ansehen. Die beiden Gästeführerinnen informierten die Teilnehmer über Schwangere- und Schwiegermütter Häuser, über das älteste und größte Rathaus in Deutschland mit einem imposanten Glockenspiel aus Meißener Porzellan. Ferner begab man sich auf die Spuren der Fernsehnovela „Rote Rosen“, wie den Kran, Wasserturm und dem Hotel Bergström. Von den Strapazen des Tages stärkte man sich mit einem zünftigen Spargelessen.
Am nächsten Tag ging es über die Elbuferstraße nach Hitzacker, wo man den Kniepenberg bestieg um die wunderschöne Aussicht durch das Biosphärenreservat genießen zu können. Anschließend ging die Fahrt weiter zum Hoopter Elbdeich in Winsen/Luhe. Von dort aus wurde die Heimreise angetreten.