Dr. Roy Kühne erneut im Bundestag

Erneut im Bundestag: der CDU-Politiker Dr. Roy Kühne liegt mit 39,76 Prozent der Stimmen deutlich vor dem Kandidaten der SPD, Marcus Seidel. (Foto: Niemann)

Bei der Bundestagswahl macht die CDU das Rennen im Wahlkreis 52 / In der Gemeinde lag Seidel (SPD) vorn

Mit 39,76 Prozent der Stimmen im Wahlkreis 52 (Goslar-Northeim-Osterode) wird Dr. Roy Kühne erneut in den Bundestag einziehen. Noch vor vier Jahren gewann der Direktkandidat der SPD, Dr. Wilhelm Priesmeier, das Rennen, wenn auch damals nur knapp vor Dr. Kühne. Damals gelangte jedoch Kühne über die Landesliste in den Bundestag. Der diesmal als Nachfolger für Dr. Priesmeier ins Rennen geschickte Kandidat der SPD, Marcus Seidel, konnte im Wahlkreis 52 nur 34,79 Prozent der Stimmen für sich gewinnen. Mit einem Platz 30 auf der Liste und dem schlechten Parteiergebnis wird Seidel kein Mandat für den Bundestag erhalten.
Die weiteren Direktkandidaten liegen eng beieinander. So erzielte Viola von Cramon-Taubadel von den Grünen 5,44 Prozent, Nicole Langer von der FDP 4,97 Prozent und Lukas David Jacobs (Linke) 5,70 Prozent. Besser schnitt hingegen Jens Kestner von der AfD ab, dieser erreichte 9,34 Prozent.
Die Wahlbeteiligung im Wahlkreis 52 lag bei 74,25 Prozent, insgesamt wahlberechtigt waren 202.963 Bürger. Im Wahlbezirk 53 (Landkreis Göttingen) gab es am Wahlabend ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den Direktkandidaten der SPD und der CDU. Am Ende erzielte Thomas Oppermann (SPD) 34,91 Prozent und Fritz Güntzler (CDU) 33,26 Prozent. Auf Rang drei kam der Grünen-Politiker Jürgen Trittin mit 11,31 Prozent, lediglich 7,02 Prozent erzielte der AfD-Politiker Pierre Hillebrecht.
In der Gemeinde Bad Grund kamen die Direktkandidaten auf folgende Wertungen: Dr. Roy Kühne 36,92 Prozent, Marcus Seidel 38,73 Prozent, Viola von Cramon-Taubnadel (Grüne) 4,97 Prozent, Lukas Davis Jacobs (Linke) 4,97 Prozent, Nicole Langer (FDP) 4,69 Prozent und Jens Kestner (AfD) 9,26 Prozent. Von den 7.079 Wahlberechtigten in der Gemeinde Bad Grund absolvierten 71,48 Prozent am Sonntag den Gang zur Wahlurne oder wählten per Brief.