Ein erlebnisreiches Wochenende in der Heimat

Klassentreffen nach 55 Jahren in Bad Grund

Bad Grund (ps). Auch wenn es bereits das achte Klassentreffen nach der Schulentlassung im Jahre 1956 war, war es wieder ein erlebnisreiches Wochenende. Seit 1976 organisiert Klassensprecher Erich Hörnig alle fünf Jahre die Klassentreffen. Unterstützt wird er dabei von Ruth Manthey, Gisela Hörstensmeier und Hermann Höfert.
Die Schule im Teufelstal war damals eine „Volksschule mit Aufbauzug“, an der man bis 1956 nach einer staatlichen Prüfung das Abschlusszeugnis der Mittelschule erhalten konnte. Die strenge Prüfung vor der Prüfungskommission war allen noch in lebhafter Erinnerung, wobei sie ihrer verstorbenen Klassenlehrerin Irmgard Haenisch dankend gedachten.
Angereist waren neun Damen und sieben Herren mit zehn Ehepartnern als Anhang, die sich viel zu erzählen hatten. Auf dem Programm stand auch der Besuch im HöhlenErlebnisZentrum. Erinnerungen an die „gute alte Iberger Tropfsteinhöhle“ wurden wach. Zum Abschluss durften sich die ehemaligen Schülerinnen und Schüler in das Goldene Buch der Bergstadt eintragen. Eine Ehre, die durch die langjährige Verbundenheit zu ihrer Heimatstadt berechtigt war, kommen doch die meisten von weit her aus dem Alten Land, Rheine, Hagen, Mannheim bis aus München. Und die in Bad Grund verbliebenen Mitschüler berichten alle fünf Jahre, was in dem geliebten Bad Grund alles passiert ist.
Nach dem Erinnerungsfoto vor dem „Alten Römer“ wurde die Heimreise angetreten. Nicht ohne das Versprechen, sich in fünf Jahren in Bad Grund zum 60. Kassentreffen wieder zu begrüßen.