Einbruch-Serie in der Gemeinde Bad Grund aufgeklärt

Das Diebesgut hat die Polizei bereits sichergestellt und den Einbrüchen zugeordnet.

Diebesgut und Spurenträger aus etwa 30 Taten sichergestellt / Ermittlungen gegen fünf Tatverdächtige

Eine Serie von Einbrüchen und Diebstählen im Bereich der Gemeinde Bad Grund und den Osteroder Ortsteilen Lasfelde, Petershütte und Katzenstein beschäftigt die Polizei Osterode seit Januar diesen Jahres. Bei insgesamt mehr als 50 Fällen waren Schulen, Firmen, Wohnhäuser, Campingfahrzeuge, Gartenlauben und Vereinsheime betroffen.

Entwendet wurden unter anderem zahlreiche Laptops, hochwertiges Werkzeug, Fernseher, diverse Gartenmöbel und Teichzubehör. Nach ersten Hinweisen durchsuchte die Osteroder Polizei bereits am 17. Juni die Räumlichkeiten eines 23-Jährigen in Windhausen.
Dabei konnte bereits Diebesgut und Spurenträger aus etwa 30 Einbrüchen sichergestellt und zugeordnet werden. Zum Abtransport der Gegenstände benötigte die Polizei einen Sprinter. Es kam jedoch dabei auch ans Licht, dass die Taten, wie vermutet, nicht von einer Person alleine begangen wurden.
Weitere Hinweise und Ermittlungen führten nun am vergangenen Dienstag, 14. Juli, zu mehreren Folge-Durchsuchungen. Es konnte diverses, den einzelnen Taten zuzuordnendes Diebesgut, und weitere Beweismittel sichergestellt werden. Die Polizei ermittelt jetzt gegen insgesamt fünf Tatverdächtige im Alter zwischen 18 und 45 Jahren, die alle in der Gemeinde Bad Grund wohnen. Die Polizei geht davon aus, dass die Taten unter wechselnder Tatbeteiligung begangen wurden. Die Tatverdächtigen sind teilweise geständig.
Die Auswertung der zahlreichen sichergestellten Gegenstände dauert derzeit an. Ein erheblicher Teil konnte bereits konkreten Straftaten zugeordnet werden, sodass die Ermittler davon ausgehen, dass die Straftaten-Serie fast vollständig aufgeklärt werden kann.
Der durch die Taten verursachte Gesamtschaden wird auf mindestens 10.000 Euro geschätzt. Haftgründe für eine Untersuchungshaft bestehen bei den Beschuldigten nicht. Sie bleiben daher zumindest bis zur Gerichtsverhandlung auf freiem Fuß.