„Einsatzkräfte haben stets die Ruhe bewahrt“

Die bröckelnde Ufermauer birgt Gefahren. Maßnahmen für eine erste Sicherung wurden bereits in die Wege geleitet. (Foto: Kluge)

Aus der Sitzung des Ortsrates Windhausen: 300.000 Euro stehen für Straßenunterhaltungsarbeiten zur Verfügung

Eigentlich beschäftigt sich der Bau-, Umwelt und Feuerschutzausschuss der Gemeinde Bad Grund mit Straßenbaumaßnahmen und segnet selbige ab. Dies jedoch auf Empfehlung der Ortsräte. Und so war die Übersicht über die Winterschäden und anstehenden Straßenunterhaltungsarbeiten auch der spannendste Punkt der zweiten öffentlichen Sitzung des Ortsrates Windhausen.
Dabei stehen laut Gemeindebürgermeister Harald Dietzmann nur 300.000 Euro für solche Arbeiten bereit, allerdings sind nur noch „etwa 60.000 Euro verfügbar, der Rest ist schon gebunden“, so Dietzmann. Und von dieser Summe gibt es „Empfehlungen für Windhausen in Höhe von insgesamt 12.800 Euro.“ Allein 10.000 Euro verschlingt die Komplettsanierung der Brücke zwischen Steinbühl und Pappfabrik unterhalb des Parkplatzes Ritterheide. Der Holzaufbau der Brücke muss komplett saniert werden, die Stahlbauteile sind zu überarbeiten und neu anzustreichen. Da auch die Widerlagerwand saniert werden müsste, rechnet der Fachausschuss mit Folgekosten in den kommenden Jahren.
Zudem schlägt neues Pflaster auf der Burgstraße in Höhe Badeplatz mit insgesamt 5000 Euro zu Buche, doch 3700 Euro kommen noch aus dem Haushalt 2012. Schließlich schlägt der Ausschuss dem Ortsrat noch die Maßnahme am Eschenberg vor. Vor den Hausnummern 12 und 20 müssen die Straßenabläufe angehoben und gepflastert werden.
Bereits vor vier Jahren habe er auf die bröckelnde Ufermauer am Schlungbach hingewiesen, so Olaf Mahnkopp in der Einwohnerfragestunde. Jetzt sei mittlerweile ein anderthalb Meter breites Stück weg gebrochen, weiteres Mauerwerk ist völlig marode und droht ebenfalls weg zu brechen. „Diese Gefahrenstelle ist unbedingt abzusichern“, fordert der Anlieger nicht nur hinsichtlich überfluteter Wege nach dem endlosen Regen der letzten Tage, sondern auch wegen spielender Kinder. Denn sich am Uferrand auf die Mauer zu stellen, dürfte schon gefährlich sein. Dietzmann sah sich noch nach der Sitzung die Stelle an und leitete auch gleich am nächsten Morgen Maßnahmen zu einer ersten Sicherung in die Wege.
In punkto Regen und den damit verbundenen Überflutungen der letzten Tage dankten sowohl er als auch Ortsbürgermeister Burkhard Fricke explizit der Freiwilligen Feuerwehr. „Die Hilfskräfte waren viele Stunden engagiert im Einsatz“, so Fricke. „Sie haben stets die Ruhe bewahrt und die Lage den Umständen entsprechend im Griff gehabt“, lobte Dietzmann.