Einwohner hinterfragen geplantes Schul-Aus

Seit Monaten wird über die geplante Schließung der Grundschule „Im Teufelstal“ in Bad Grund heftig debatiert. (Foto: Niemann)

Richtigkeit der CIMA-Prognose und die zu erwartenden Klassengrößen wurden im Ortsrat Bad Grund diskutiert

Am Montag nutzte der Ortsrat von Bad Grund noch einmal das Recht auf Anhörung, bevor am Donnerstag im Gemeinderat erneut über die Schließung der Grundschule „Im Teufelstal“ abgestimmt werden soll.

In der von dem Ratsvorsitzenden Manfred von Daak vorgezogenen Einwohnerfragerunde wurde der Bürgermeister Harald Dietzmann deshalb regelrecht mit Fragen und Argumenten bombardiert, da die Anwesenden die Richtigkeit der von dem Institut CIMA erstellten Prognose in Bezug auf die Gesamtentwicklung der Schülerzahlen infrage stellten und zu große Klassengrößen bemängelten.
So stellte André Bogdan (Rechtsanwalt und einer der Kläger) die Frage, warum man innerhalb der vergangenen Jahre das gesamte Schulkonzept mehrfach geändert hätte. In den Anfängen der Vorbereitung auf eine mögliche Schulschließung sei man von einer Schülerzahl von 178 Schülern in der Gemeinde und somit von einer Dreizügigkeit (zwei Züge in Gittelde/ ein Zug in Eisdorf) ausgegangen. Damals habe man mit rund 18 Schülern pro Klasse kalkuliert. Jetzt, nach der erstellten Prognose, seien es auf einmal 24 Kinder pro Klasse, so Bogdan.
Hierbei handele es sich um die Schülerhöchstgrenze, auf der man laut Schulorganisationsverordnung hingewiesen habe, so Dietzmann. Künftig könne man mit nur rund 50 Geburten pro Jahr rechnen, was bei einer Dreizügigkeit 17 Kinder pro Jahrgang ergebe. Bei angenommenen Flüchtlingskindern, die auf Eisdorf und Gittelde verteilt würden, hätte man dann eine Klassenfrequenz von 18.

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