Erfolgreiche Premiere des Outdoor-Treffens

Rustikal wurde der Kaffee von den Outdoorfreunden über dem offenen Feuer gekocht. (Foto: Kluge)

Veranstalter Jens Habich: „Es wird im Herbst definitiv ein zweites Treffen geben“ /Zuspruch von über 30 Besuchern

Bad Grund (cfk). Zu einer erfolgreichen Premiere geriet das erste Outdoorer-Treffen am Schweinbraten am Iberg bei Bad Grund. Veranstalter Jens Habich von Adrenalin-Tours war jedenfalls mit dem Zuspruch von über 30 Besuchern, die im Laufe des Nachmittags und Abends zusammenkamen, sehr zufrieden. „Es wird im Herbst definitiv ein zweites Treffen geben“, so Habich.
Eingefunden hatten sich die verschiedensten Typen von Outdoorern. Da gibt es „Bushcrafter“, „Preppar“ oder Leute, die vorrangig „Survival“ betreiben. Dabei haben die verschiedenen Charaktere eine gemeinsame Basis, denn alle halten sich gerne draußen auf, draußen in der freien Wildbahn. Den „Bushcrafter“ zeichnet dabei nicht nur die Liebe zur Natur aus, er besitzt oder trainiert die Fähigkeit, sich in allen Lebensbereichen in der Natur zurechtzufinden. Er kennt essbare Kräuter und Pflanzen, kann problemlos eine Hütte bauen oder sich zumindest einen Unterschlupf erstellen, damit er einen Regenschauer einigermaßen trocken übersteht. Dabei genügen ihm einfache Hilfsmittel wie ein Messer oder ein paar Schnüre.
Beim „Survival“ hingegen werden diese Kenntnisse vertieft und auf Notsituationen erweitert. Die Freunde dieser Outdoor-Fraktion imitieren eine extreme Situation, das Überleben in der Wildnis fernab der Zivilisation. Da gilt es, die Grundbedürfnisse wie Nahrung, Wasser, Obdach und Feuer zu decken. Auch die Orientierung spielt hier eine Rolle, um das richtige Handhaben von Karte und Kompass oder anhand der Sterne die Himmelsrichtung zu bestimmen. Wie wird Wasser gereinigt oder wie kann ich erfolgreich jagen oder fischen, sind weitere Probleme, die Anhänger des „Survival“ erlernen. Die Freunde des „Preppar“ schließlich übertragen diese Outdoor-Überlebenshilfen auf eine fiktive Notfallsituation in der Zivilisation.
Bei solch einer bunten Gruppe mit breiter Themenpalette gab es freilich einen regen Austausch – standesgemäß an der großen Blechkaffeekanne, die über dem Lagerfeuer baumelte. Dabei waren es nicht nur harte Jungs, die sich am Schweinebraten zusammen fanden, und Anekdoten erzählten. Auch Familien mit Kindern, die einfach nur Freude daran haben, sich in den Harzer Wäldern aufzuhalten, hatten sich eingefunden.