Erinnerung an Heiligen Martin

Mit der Geschichte vom Heiligen Martin erfreuten die Kinder die Kirchenbesucher.

Gottesdienst und Laternenumzug in der St.-Antoniuskirche zu Bad Grund

Der Sankt-Martin-Tag wird vielerorts nicht nur mit einem Laternen­umzug begangen, sondern in einem Gottesdienst wird an den Heiligen Martin erinnert, der als Bischof von Tours in die Geschichtsbücher einging. In Bad Grund sind es die Grundschulkinder, die mit einer Aufführung die Geschichte dieses Heiligen in Erinnerung rufen.
Pastor Michael Henheik konnte sich über einen gut besuchten Gottesdienst freuen. Nicht verwunderlich, wollten doch Eltern, Großeltern, Geschwister und viele andere die Aufführung nicht versäumen. Die jungen Akteure hatten mit ihren Lehrerinnen alles gut einstudiert, waren mit Begeisterung bei der Sache und erhielten ihren verdienten Applaus.
Nicht nur in der Kirche hatte Dagmar Roszak die musikalische Umrahmung übernommen. Als Leiterin des Kindergartens „Wirbelwind“ ist sie mit ihrem Akkordeon beim Laternenumzug stets dabei, denn auch die Kindergartenkinder hatten sich auf den Sankt-Martin-Tag gefreut. In diesem Jahr führte der lange Zug der Kinder mit ihren Laternen um das „Atrium“ und weiter zum Altenheim. Mit ihren Laternen nahmen die Kinder im Foyer Aufstellung, und alte und neue Laternenlieder erklangen. Sehr zur Freude der Heimbewohner, bei denen damit ein Stück Erinnerung an ihre Kindheit wach wurde.
Und zurück führte der Laternenumzug durch die Straßen der Bergstadt zum Gemeindehaus Am Eichelberg. Hier war von fleißigen Helfern alles gut vorbereitet für eine fröhliche Feier zu Ehren des Heiligen Martin. In diesem Jahr waren die Besucher so zahlreich, dass die Hotdogs und der Kinderpunsch fast nicht gereicht hätte. Aber nur fast! Auch die Erwachsenen mussten auf einen starken Punsch nicht verzichten.