Ferienprogramm bot Vielfalt

Böse Träume haben bei diesen Kindern der Gemeinde Bad Grund keine Chance mehr.

Bowlingspaß im Gesundheitszentrum / UNO-Turnier im Jugendcafé / Traumfänger gebastelt

Auch in der vergangenen Woche mussten die Kinder in der Gemeinde Bad Grund keine Langeweile fürchten, bot das Ferienprogramm doch wieder jede Menge Abwechslung.

So konnten sich die Kinder und Jugendlichen nicht nur beim Bowling austoben, sondern auch ein spannendes Kartenspiel erleben oder ihre Fertigkeiten beim Basteln unter Beweis stellen.
Bowling ist eine Sportart, die Ende des 19. Jahrhunderts in den Vereinigten Staaten entstand, und wohl am besten mit dem deutschen Kegelsport verglichen werden kann. Es gibt aber dennoch einige Unterschiede, die die Kinder auf der Bowlingbahn im Gesundheitszentrum entdecken konnten. So sind die Bowlingkugeln, anders als die bei uns weit verbreiteten Kegelkugeln größer und schwerer und mit drei Löchern versehen. Und auch bei der Anzahl der Kegel beziehungsweise Pins, wie sie beim Bowling genannten werden, gibt es Unterschiede. Während auf den Kegelbahnen in deutschen Gaststätten im besten Fall immer alle „Neune“ umgeworfen werden sollten, so sind es beim amerikanischen Bowling zehn Kegel beziehungsweise Pins.
Die teilnehmenden Kinder zeigten nicht nur Geschick beim Umgang mit den Kugeln, sondern wurden mit etwas Übung auch immer treffsicherer.
Auch ihr handwerkliches Können stellten die Kinder beim Basteln von Traumfängern mit Melanie Henschel und ihrem Team unter Beweis. Einer indianischen Sage nach, fangen Traumfänger die bösen Träume der Kinder auf, so dass nur die schönen Träume erfahren werden. Gemeinsam wurde die einzigartige Technik des Bindens der Fäden mit den Kindern erlernt. Abschließend konnten alle Teilnehmer ihre Traumfänger mit Bändern, Perlen und bunten Fäden verzieren. Eine gelungene Aktion.
Richtig viel Spaß kam schließlich beim großen UNO-Turnier im Jugendcafé auf. Bei UNO handelt es sich übrigens um das weltweit beliebteste Familienkartenspiel. Vier verschiedene Aktionskarten „Zieh 2“, „Zieh 4“, „Aussetzen“ und „Retour“ sorgen im Spielverlauf für überraschende Wendungen. So kam es auch bei der Ferienpassaktion. Bei diesem Turnier benötigten die Kinder neben Geschick auch das nötige Quäntchen Glück. Nach zehn Runden stand das Ergebnis aber fest und die drei besten Spieler durften sich über einen Gutschein freuen. Außerdem bekam jeder Teilnehmer eine Urkunde und eine Tüte mit Süßigkeiten. Den dritten Platz belegte Jonas Ahfeld. Auf Platz zwei landete Robin Fitkau und der beste Spieler des Turniers war Niklas Jahn.