Frauen-Banking-Team ist nicht aus Zucker

Als die Frauen durch den WeltWald Harz walkten, hatte Petrus die Himmelschleusen trocken gelegt. (Foto: Bordfeld)

Kundinnen der Volksbank im Harz kamen Einladung nach und wagten eine Tour durch den WeltWald Harz

Im Prinzip hätten sie besser einen Regenschirm, als Nordic-Walking-Stöcke brauchen können. Aber frei nach dem Motto „Wir sind doch nicht aus Zucker“, ließen sich die Kundinnen der Volksbank im Harz, welche der Einladung vom Frauen-Banking-Team zu einer Tour auf Schusters Rappen zum WeltWald Harz gefolgt waren, das Vorhaben nicht verregnen.
Denn sie hatten schon sehr viel über diesen Teil des Aboretums von Bad Grund gehört und gelesen, jetzt wollten sie es mit eigenen Augen sehen. So trafen sie sich im Sportpark Teufelstal mit den Nordic-Walking-Team der Niedersächsischen Landesforsten, Wolfram Marx und Olaf Kistner, die beide die Trainer-Lizenz des Deutschen Ski-Verbandes für Nordic Walking haben, und machten sich von dort aus an der Iberg-Siedlung und dem Hübichenstein vorbei auf den rund acht Kilometer umfassenden Weg in den WeltWald Harz.
Dort angekommen, ging es über den Appalachenweg und über den Rhododendronweg zur Pausenverpflegung an der Waldarbeiterhütte, wo frisches Obst und Getränke auf die Teilnehmerinnen warteten. Langsam hatte Petrus ein Einsehen mit den Walkerinnen und schloss die Hähne der Regenwolken, wodurch der zweite Teil der Tour trocken blieb. Da ging es über Pfade, die mit Holzhackschnitzeln ausgelegt waren, auf den neuen Wald-Erlebnispfad. Dabei wurden unter anderem der Oktogon-Pavillon mit dem Fels-Indianergrab, der Pazifische Küstenurwald mit dem Holz-Puzzle und dem Baum-Indianergrab, die Tierweitsprunganlage und das magische Mammutbaumhaus in Augenschein genommen.
Das Gleichgewichtsgefühl war dann sehr gefragt, als es über die Hängebrücke ging, die erst seit dem Sommer dort darauf wartet, überquert zu werden. Dort gab es übrigens auch Begegnungen mit echten Wildtieren, wie beispielsweise Feuersalamander und Rehe. An den Totempfählen verließen die Frauen und die beiden Tourführer den WeltWald auf den Kanadaweg, um beim Betreten des Verlobungsweges noch einmal Laubhumus als Laufuntergrund im Buchenwald zu genießen, ehe das Sportheim im Sportpark Teufelstal wieder erreicht war, wo es noch ein gemütliches Beisammensein gab. Eigens dazu hatte das Nordic-Walking-Team frisch gebackene Pizzabrötchen und Erfrischungsgetränke vorgehalten.
Natürlich gab es auch noch einen Gedankenaustausch untereinander, ehe man auseinanderging. Alle waren sich einig: Das war eine tolle sportliche Tour verbunden mit intensivem Naturgenuss. Eine Wiederholung ist durchaus nicht ausgeschlossen.