Freud und Leid oft dicht beieinander

Heike Schneider (links) ist seit über 30 Jahren Hebamme mit Leib und Seele. Derzeit wird sie von ihrer Praktikantin Charlin Schmidt unterstützt, die sie selbst vor 19 Jahren betreut hat. (Foto: Niemann)

Seit mehr als 30 Jahren arbeitet die Bad Grundnerin Heike Schneider als Hebamme

Ihr Tag beginnt um sieben Uhr morgens und endet oft erst zehn Stunden später. Zudem ist sie stets 24 Stunden in Bereitschaft. Dennoch würde sich Heike Schneider auch heute nach über 30 Berufsjahren immer wieder für den Beruf der Hebamme entscheiden. „Das ist nicht nur ein Beruf für mich, sondern eine Berufung“, sagt die 55-Jährige, die schon über 2.000 Babys auf die Welt gebracht, darunter mindestens 80 Hausgeburten.
Bereits in der 5. Klasse sei ihr klar gewesen, dass sie später einen medizinischen Beruf ausüben wolle. Als sie 14 Jahre alt war durfte sie ehrenamtlich auf einer Entbindungsstation mitarbeiten und bei Operationen und im Kreissaal dabei sein. Nach der damals noch üblichen zweijährigen Hebammenausbildung in der Frauenklinik in Braunschweig machte sie im Jahr 1983 ihr Examen und fing nach einer Mutterschaftsvertretung im Jahr 1984 im Osteroder Krankenhaus an. Als freiberufliche Hebamme arbeitet die Bad Grunderin seit 1994. Ihre Arbeit ist sehr vielfältig, denn neben der Schwangerschaftsvorsorge, der psychosomatischen Geburtsvorbereitung und der Nachsorge gehören auch die Ernährungsberatung bei der Umstellung auf Breikost und das bei Familien beliebte Babyschwimmen im Solebad zu ihrem Berufsalltag.



Den kompletten Artikel lesen Sie in der Ausgabe vom 17. Januar.