Für die Lebenden eine stete Mahnung

Kranzniederlegung am Ehrenmal (von links) André Hausmann, Cordula Sander, Stadtdirektor Harald Dietzmann und Bürgermeister Manfred von Daak. (Foto: Schwinger)

Gedenkstunde zum Volkstrauertag am Ehrenmal

Nach dem Gottesdienst in der St.-Antonius-Kirche fand am Ehrenmal „Am Eichelberg“ eine Gedenkstunde statt. Bürgermeister Manfred von Daak und Pastor Michael Henheik brachten in ihren Ansprachen nicht nur die Trauer über die Toten beider Weltkriege zum Ausdruck, sondern erinnerten auch an die Opfer von Bürgerkriegen und Terrorismus.

Bad Grund (ps). Für die Lebenden eine stete Mahnung zum Frieden zu Hause und in der Welt. Pastor Michael Henheik hatte dazu in seiner Predigt die Situation unter den Menschen und Völkern in unserer Zeit beschrieben, an die Vergänglichkeit erinnert und, dass der Tod allgegenwärtig ist. Es gelte, Gott für den Frieden in Europa zu danken und die Verpflichtung anzunehmen, sich weltweit für den Frieden einzusetzen.
Mit der Kranzniederlegung wurde ein Zeichen der Hoffnung auf Versöhnung unter den Menschen und Völkern gesetzt: „Die Hoffnung auf eine neue Erde!“ Unter der Mahnung durch das Musikstück „Ich hatte einen Kameraden!“, gespielt von der Bläsergruppe des Musikzuges Taubenborn.
Die Niederlegung eines Kranzes für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge erfolgte, stellvertretend für alle Vereine und Verbände, durch André Hausmann und Cordula Sander vom Hundeverein der Bergstadt. Der Kranz der Bergstadt wurde von Bürgermeister und Stadtdirektor niedergelegt.