Gelungenes Miteinander und ein weiterer Schritt zur Integration

Eine Flüchtlingsfamilie erzählte mehr über sich und ihre Flucht. (Foto: Niemann)

Mehr als 350 Gäste waren am Freitag zu der Flüchtlingsfeier in das Bad Grunder Atrium gekommen

Auch wenn man fast täglich über die Medien erfährt, unter welchen Umständen die Menschen ihre Heimat in Syrien, Afghanistan oder dem Irak verlassen, auf der Suche nach Sicherheit für ihre Familien, und man berührt ist von den Schicksalen und Bildern der Familien, die in überfüllten Schlauchbooten, wie Nussschalen, das Mittelmeer überqueren, so macht es doch einen erheblichen Unterschied, diese Menschen persönlich kennenzulernen.
Genau diese Menschen standen am vergangenen Freitag im Mittelpunkt der Zusammenkunft im Bad Grunder Atrium, zu der die ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer und -paten sowie die Gemeinde eingeladen hatte. In lockerer und ungezwungener Atmosphäre ergab es sich mit Leichtigkeit, Kontakt zu den geflüchteten Menschen aufzunehmen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen, im Notfall auch mit Händen und Füßen.
In Interview-Form berichteten vier der geflohenen Familien über ihr Leben in der Heimat und über die Gründe und Umstände ihrer Flucht. So auch das Ehepaar Rosali und Chadi, die mit ihren drei Kindern aus Aleppo/Syrien vor 13 Monaten geflohen sind. Chadi floh als Erster über Istanbul und Bulgarien, und seine Frau kam mit den Kindern und weiteren Verwandten nach.
Ab Bulgarien hätten sie ihre Flucht zu Fuß fortsetzen müssen, die Kinder mussten getragen werden. In Aleppo haben sie alles verkaufen müssen, um ihre Flucht zu finanzieren, so Rosali, die für die Hilfe dankte, die sie und ihre Familie erfahren haben. „Es ist schön, hier zu sein“, so Rosali.

Den kompletten Artikel lesen Sie in der gedruckten Ausgabe des Seesener Beobachters vom 23. Februar.