Gemeindefeuerwehr übt Atemschutznotfall

Teilnehmer und Ausbilder ziehen ein positives Fazit zum Ausbildungstag der Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Bad Grund. (Foto: Feuerwehr)

Jeder Handgriff muss sitzen!

Denn im Einsatz müssen sich die Brandschützer „blind“ aufein­ander verlassen können – umso wichtiger wird diese Tatsache, wenn ein Feuerwehrmitglied unter Atemschutz in eine Notsituation gerät.
Damit das auch gewährleistet ist, haben alle Feuerwehren der Gemeinde Bad Grund (Harz) nun wieder eine gemeinsame Ausbildung durchgeführt. Diesmal stand das Thema „Atemschutz-Notfall“ auf dem Programm. Hauptaugenmerk lag dabei auf den grundlegenden Handgriffen und Abläufen, um in solch einer Ausnahmesituation schnell und effektiv handeln zu können.
Als Einstieg wurde den Atemschutzgeräteträgern theoretisches Wissen vermittelt. Nach einem gemeinsamen stärkenden Frühstück ging es dann daran, das Erlernte in der Praxis umzusetzen. Es galt unter anderem, einen ‚MAYDAY‘-Funkspruch bei einem Notfall abzusetzen sowie ein verunglücktes Truppmitglied möglichst zügig und sicher in einen rauchfreien Bereich zu bringen. Hoch hinaus ging es dann bei der sogenannten Anleiterbereitschaft – ein zusätzlicher Rettungsweg – in den Korb einer Drehleiter sowie über die Steckleiter. Wie bei einem realen Ereignis auch, durfte die Atemschutzüberwachung natürlich nicht fehlen. Abschließend wurde die Sicherheitstrupptasche in Augenschein genommen, mit der eine Versorgung mit Atemluft während einer Bergung sichergestellt werden kann.
Die Möglichkeit, während der Schulung eigene Anregungen und Erfahrungen einzubringen, nutzten die Teilnehmer dieser Weiterbildung rege. Die Verantwortlichen sehen somit einer Fortsetzung und Vertiefung der erlernten Inhalte mit Zuversicht entgegen.
Möglich war der Ausbildungstag allerdings nur durch die unkomplizierte Bereitstellung von Räumlichkeiten der Firma Obermann Logistik in Teichhütte. Dafür dankten die Brandschützer denn auch ganz herzlich!