Hausruinen: Gemeinde darf nicht handeln

Es dauerte Jahre bis endlich der damalige Landkreis Osterode das Haus in der Breiten Straße in Gittelde abreißen konnte. Das Haus war lange unbewohnt und verfallen und gefährdete dadurch die Substanz der anliegenden Häuser und die Sicherheit der Bürger auf dem Bürgersteig. (Foto: Niemann)

Im Bau-, Umwelt- und Feuerschutzausschuss ging es um unansehnliche und teilweise auch gefährliche Leerstände

Wohl so gut wie jede Ortschaft der Gemeinde Bad Grund hat aufgrund des demografischen Wandels mit Leerstand von Häusern zu kämpfen, die sich teilweise im Laufe der Zeit nicht nur zu unansehnlichen Objekten sondern auch zu Gefahrenquellen entwickeln können. Auf eine Anfrage der CDU-Fraktion berichtete der Fachbereichsleiter Bau- und Ordnungsverwaltung, Fred Langner, bei der jüngsten Sitzung des Bau-, Umwelt- und Feuerschutzausschusses, dass der Gemeinde bei Haus-Ruinen mit Handlungsbedarf die Hände gebunden seien. Langner sagte, dass nicht unbedingt jedes unansehnliche Grundstück gleichzeitig auch verwahrlost sein müsse. „Manch ein Grundstück sieht vielleicht schäbig aus, was nicht heißt, dass auch ein eingriffspflichtiger Zustand vorhanden sei“. In erster Linie sei natürlich der Eigentümer für die Sicherungspflicht des Grundstückes verantwortlich. Die Gemeinde sei nur durch akute Notsituationen und nur ergänzend gefordert, einzuschreiten. Zuerst seien vorgeordnete Behörden einzuschalten, wie etwa bei dem Abriss eines Hauses in der Breiten Straße in Gittelde vor einigen Jahren. Das verfallene Objekt gefährdete die Substanz der anliegenden Gebäude.


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