Höhere Akzeptanz der Pflegeberufe gefordert

CDU-Bundestagskandidat Dr. Roy Kühne (rechts) wurde im Seniorenheim Sander von Verwaltungschefin Dagmar Dembsky (2. von links) und Heimleiterin Christina Schenk-Weiser informiert, links CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Klaus Bock. (Foto: Schwinger)

CDU-Bundestagskandidat Dr. Roy Kühne besuchte Seniorenzentrum Sander

Auf der Informationstour durch seinen Wahlkreis Osterode-Northeim-Goslar besuchte der CDU-Bundestagskandidat Dr. Roy Kühne das Seniorenzentrum Sander in der Bergstadt Bad Grund und war beeindruckt vom Leistungsspektrum, über das Verwaltungschefin Dagmar Dembsky informieren konnte. Eine hohe Anerkennung ging an Dr. Oswald Sander für den Mut zur Investition und Schaffung von 50 Arbeitsplätzen, die durch eine 100% Auslastung der 80 Heimplätze und fünf für betreutes Wohnen gesichert sind.
Mit der Führung durch das Seniorenzentrum beeindruckte Heimleiterin Christina Schenk-Weiser ein weiteres Mal. Insbesondere jedoch mit Schilderung besonderer Angebote, wie der Zusammenarbeit mit Kindergarten und Schule. Ein besonderes Vorgehen fand dabei die Zustimmung von Dr. Roy Kühne. Im Seniorenzentrum Sander werden Demenzkranke nur im Ausnahmefall durch Medikamente „ruhig gestellt“. Ein „Beruhigungszimmer“ wurde eingerichtet, in dem Therapeuten die Betreuung übernehmen.
In einer Abschlussrunde, an der auch örtliche CDU-Kommunalpolitiker teilnahmen, wurde über „Auswirkungen der Gesundheitspolitik in der Praxis“ diskutiert. Als Betreiber eines Gesundheitszentrums in Northeim beeindruckte Dr. Roy Kühne dabei durch sein Fachwissen. Allgemein wurde eine „zu aufwendige“ Pflegedokumentation beanstandet, wodurch Zeit für die Pflege fehle.
Abschließend bekundete der CDU-Bundestagskandidat, dass er durch den Informationsbesuch viel gelernt habe und sich, im Falle einer Wahl zum Bundestagsabgeordneten, verstärkt dafür einsetzen werde, die Akzeptanz der Pflegeberufe in der Gesellschaft zu erhöhen.