HöhlenErlebnisZentrum feiert 5. Geburtstag

Pro Jahr kommen die angepeilten 70.000 Gäste

Am 11. Juli 2008 öffnete das HöhlenErlebnisZentrum Iberger Tropfsteinhöhle oberhalb von Bad Grund als kulturelle und touristische Bereicherung für den Harz seine Pforten. Zum 5. Geburtstag wurde der erste Besucher des Tages feierlich mit Korallenfuchsien und dem Harzkrimi „Höhlenopfer“ von Roland Lange begrüßt. Museumsleiterin Ortrud Krause dankte Jürgen und seiner Frau Birgit Blockus aus Neubrandenburg, die für eine Woche in Hahnenklee wohnen, stellvertretend für alle bisherigen Gäste, die das „HEZ“ in den letzten fünf Jahren rege besucht und dessen Erfolg dadurch sichergestellt haben. Denn nur durch sie wird das Gebotene möglich, und zufriedene Gäste haben einen großen Anteil am Image des „HEZ“, indem sie ihre Erfahrungen, Erlebnisse und die vielfältigen, bedeutsamen Themen der Ausstellungen weitererzählen, die Bekanntheit mehren und damit die großen Herausforderungen des Betriebes belohnen.
Das Gebotene gäbe es auch nicht ohne die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des HEZ, für deren Beständigkeit, Treue und Durchhaltevermögen Ortrud Krause mit Rosen dankte. Denn politische Maßgabe ist seit 11. Juli 2008, dass sich das HEZ betriebswirtschaftlich selbst tragen muss. Für dieses Ziel wird mit 70.000 Gästen pro Jahr kalkuliert. Auf diese Zahl, im ersten Jahr der Neugier natürlich deutlich übertroffen, haben sich die Gäste inzwischen, wenn auch von saisonalen Witterungsbedingungen stark beeinflusst, eingependelt. Solche hohen Zahlen bei gehobener Dienstleistung und bezahlbaren Eintrittspreisen mit etwa acht Stellen beziehungsweise inzwischen 13 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor Ort für Kasse und Shop, sämtliche Höhlen- und Museumsführungen, Cafeteria-Betrieb, Backoffice, Hausmeister, Betriebstechnik und Leitung zu bewältigen und zu halten, ist als durchaus außerordentliche Leistung einzustufen.
Das Team würde sich freilich, wie ursprünglich geplant, auch mehr Raum für die 70.000 und mehr Gäste und mehr Möglichkeiten für weitere Angebote und Veranstaltungen wünschen. Die Kosten für den baulichen und inhaltlichen Aufbau des HEZ bis 2008 beliefen sich auf 3,85 Millionen Euro. Davon trugen der Träger, der Landkreis Osterode am Harz, 975.000, die EU 1.825.000, das Land Niedersachsen 400.000, die Sparkassenstiftung 225.000 und die Lottostiftung, Stiftung Niedersachsen sowie die Klosterkammer zusammen 75.000 Euro.