„…immer zum Wohle der Bergstadt“

Im Juni ist mit der Anerkennung Bad Grunds als heilklimatischer Kurort zu rechnen

Gar kein Ende nahm die Aufzählung der Verdienste und Tätigkeiten von Richard Laux im Rahmen seiner 26-jährigen, politischen Tätigkeiten für die Bergstadt Bad Grund. Er wurde jetzt bei der ersten Ratssitzung des Ortsrates in der Einheitsgemeinde von dem frisch wieder gewählten Ortsbürgermeister Manfred von Daak (SPD) sowie den anderen Mitgliedern des Gremiums mit Applaus verabschiedet. Seine Nachfolger legten eine kurze erste Sitzung hin.
Neben der Vereidigung von Daaks zum Ehrenbeamten wurde sein Parteigenosse Uwe Sommermeyer wieder zum stellvertretenden Bürgermeister gekürt. „Ich wünsche mir, dass wir alle gemeinsam genauso vertrauensvoll weiter zusammen arbeiten wie in den Wahlperioden zuvor, immer zum Wohle der Bergstadt“, so von Daak.
Gemeindebürgermeister Harald Dietzmann gab auch hier einen kurzen Abriss des Haushaltsplans, der Anfang April beschlossen werden soll. Er betonte noch einmal, dass im „Ergebnis-Haushalt das, was in den einzelnen Mitgliedsgemeinden aufgelistet war, nun einfach zusammen geführt“ wurde. Das betreffe Punkte wie Grünflächenpflege, Straßenunterhaltung oder auch Liegenschaften. Im Finanzhaushalt fehle zwar eine Veranschlagung zur Abgunst, aber „da werden wir die Rücklagen aus den Vorjahren noch verwenden.“ Am Rösteberg soll der Straßenausbau auch bald starten und 2015 abgeschlossen sein. Zudem sei der Auftrag für ein Einsatzleitfahrzeuges für die Feuerwehr in die Wege geleitet, das dann bei der Wehr in Bad Grund stationiert wird. Schließlich verkündete er noch, dass ihm Dr. Oswald Sander vom Gesundheitszentrum vor seinem Urlaub gesagt habe, dass „im April mit der Anerkennung als heilklimatischer Kurort zu rechnen sei.“
CDU-Ratsherr Peter Schwinger sprach die Kreisfusion an. Der Göttinger Kreistag hatte frisch für eine Fusion mit Osterode gestimmt. Der Kreistag Osterodes wird am Montag wohl ebenfalls für solch eine Fusion stimmen, sehr zum Unwillen der Bad Grunder. „Sollen wir in diesem Falle eine Angliederung an Goslar beantragen?“, wollte er die Diskussion anstoßen. Der Rat hingegen wollte zunächst einmal die Entscheidung am Montag abwarten und dann im Bedarfsfall in der kommenden Ratssitzung das Thema anfassen.