Internatsplanungen schreiten voran

Daniela Rutica, Prof. Dr. Rainer Hannig, Hedda Tünnermeier und Bischof Anba Damian gehen die Baupläne durch. (Foto: Niemann)

Voraussichtlich im März 2018 kommen die ersten Schüler nach Bad Grund / Investitionssumme genannt

Nach der Unterzeichnung des Kaufvertrages für das Gebäude der ehemaligen Grundschule im Bad Grunder Teufelstal durch die Koptisch-Orthodoxe Kirche in Deutschland schreiten die Bauplanungen weiter voran. Zusammen mit der Architektin Hedda Tünnermeier werden derzeit Bauzeichnungen für mögliche Zimmeraufteilungen und Baderäume in den oberen Etagen für die zukünftigen Schüler durchgegangen. Bei einem Pressegespräch am Montag erläuterte der Bischof Anba Damian, Oberhaupt der Koptisch-Orthodoxen Kirche in Deutschland, die nächsten Schritte der Planungen.
Das Vorhaben werde man Schritt für Schritt umsetzen, immer im Kontakt mit der zuständigen Ausländerbehörde, so der Bischof. Insgesamt rechne man mit Investitionskosten von rund 500.000 Euro.

Schüler müssen drei
Voraussetzungen erfüllen


In der ersten Phase sollen zunächst 30 Schüler unterrichtet werden. Später wolle man die Schulklassen vergrößern, wenn man genügend Erfahrungen gesammelt habe. Ab Oktober diesen Jahres soll wahrscheinlich die Bewerbungsphase starten. Gute Noten, eine besondere Beziehung zu Deutschland und ein polizeiliches Führungszeugnis seien die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bewerbung. Die Anfragen seien jetzt schon sehr groß. Während der Bauphase könnten die Schüler zunächst im Kloster in Brenkhausen und auch privat untergebracht werden, bis alles fertig sei. 

Weshalb Kosten für Internatsplätze im Gespräch genannt wurden, erfahren Sie in der gedurchen Ausgabe des „Beobachters“ vom 24. August 2017.