Jugendarbeit soll bestehen bleiben

Gittelder Ortsrat befasst sich in seiner jüngsten Sitzung mit der Suche nach einem neuen Jugendraum

Die Jugendarbeit in Gittelde soll auf jeden Fall bestehen bleiben. Darüber war sich der Ortsrat in seiner jüngsten Sitzung am Mittwoch einig. Jedoch fehlt in der Ortschaft immer noch ein Jugendraum. Dieses Problem wollen die Ortsratsmitglieder nach Möglichkeit beseitigen. Neben der Jugendarbeit beschäftigte sich der Rat noch mit der Sanierung der Brunnenanlage „Lange Straße/Junkerngasse“ sowie mit der Vorplanung des Haushaltes für das kommende Jahr.

Zu Beginn berichtete jedoch zunächst Gemeindebürgermeister Harald Dietzmann, dass für die Gittelder Turnhalle ein Bauantrag gestellt wurde. Neue Vorgaben der Bauaufsicht hätten dies erforderlich gemacht, damit in der Turnhalle auch künftig die Kaninchenausstellung veranstaltet werden könne. „Wir haben uns diesbezüglich mit dem Zuchtverein zusammengesetzt und überlegt, wie der Bauantrag am besten gestellt werden kann. Außerdem haben wir einen Ingenieur in die Vorbereitung mit einbezogen“, so Dietzmann.
Der Bauantrag werde nun dem Landkreis zur Genehmigung vorgelegt. Einstimmig wurde der Beschluss gefasst, dass die Verwaltung prüfen solle, wo ein Notausgang in der Gittelder Turnhalle Sinn machen würde. „Dass ein Notausgang in der Turnhalle benötigt wird, steht außer Frage. Nun muss nur noch eine Stelle festgelegt werden wo er auch wirklich Sinn macht“, sagte Ortsbürgermeister Helge Güttler.
Bezüglich der Parkzeitregelung am Friedhof informierte Dietzmann, dass der Kirchenvorstand diese Regelung weiterhin aus Rücksicht zu den Friedhofsbesuchern beibehalten wolle. In der Vergangenheit waren häufiger Beschwerden wegen der begrenzten Parkdauer am Friedhof laut geworden.
Positive Nachrichten hielten Zahlen aus dem Haushalt 2014 hervor. So stünden noch Mittel für Sanierungsarbeiten am Gemeindezentrum und für Baumbeseitigungen am Sportplatz zur Verfügung.
Ein wichtiger Tagesordnungspunkt war das Thema „Jugendarbeit/Jugendraum”. Nachdem die Ortschaft den alten Jugendraum verkauft hatte (der „Beobachter“ berichtete), sei es immer noch nicht gelungen, eine neue Örtlichkeit zu finden. „Es muss ja kein klassischer Jugendraum sein. Man könnte doch beispielsweise auch das Gemeindezentrum hierfür nutzen”, so Harald Dietzmann. Fest stehe auf jeden Fall, dass die Jugendarbeit in Gittelde weiterhin bestehen solle und deshalb schnellstmöglich ein Jugendraum gefunden werden müsse“, so Helge Güttler. „Wir sollten vernünftig abwägen, wie die Arbeit weiter geht und uns auch mit dem ehrenamtlichen Ortsjugendpfleger unterhalten, wie die Arbeit fortgeführt werden kann”, betonte Harald Dietzmann.
Bezüglich der Sanierung der Brunnenanlage „Lange Straße/Junkerngasse” unterbreitete Helge Güttler den Ortsratsmitgliedern drei Vorschläge. Zum einen läge ein Angebot über einen Bottich vor. Diese Anschaffung würde 1100 Euro kosten. Zweiter Vorschlag sei ein ausgehöhlter Baumstamm, der mit 200 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer zu Buche schlagen würde. Entschieden hat sich der Ortsrat letztendlich für die dritte Option: Ein Brunnenbecken aus Granit. Die Kosten liegen bei 1160 Euro. Die Maßnahme wäre aber auch die beständigste.
Mit Blick auf den Haushaltsplan für das Jahr 2015 war sich die Lokalpolitiker einig, dass die Einnahmen aus Grundstücksverkäufen in die Anschaffung einer Photovoltaikanlage investiert werden sollen. Diese solle dann am Rathaus Windhausen installiert werden. Die Erträge daraus sollen jedoch in Gittelde verbleiben.