Kandidaten der SPD für Rat der SG stehen fest

Die für die Kommunalwahl aufgestellten Kandidatinnen und Kandidaten des SPD-Ortsvereins Samtgemeinde Bad Grund. (Foto: Bordfeld)

Ortsvereinsvorsitzender Florian Panknin rief Kandidaten dazu auf, auf die Bürger zuzugehen und das Gespräch zu suchen

Von Petra Bordfeld, Bad Grund

Während der überaus gut besuchten Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Samtgemeinde Bad Grund in Eisdorf wurden drei Kandidatinnen und 17 Kandidaten für den Rat der Samtgemeinde mit zwei Enthaltungen, zwei Nein- und 29 Ja-Stimmen für die am 11. September stattfindende Kommunalwahl aufgestellt.
Dabei handelt es sich um Herbert Lohrberg, Florian Panknin, Manfred von Daak, Peter Kalla, Petra Pinnecke, Olaf de Vries, Günter Lex, Uwe Sommermeyer, Erich Sonnenburg, Karin Blume-Gebhardt, Michael Besoke, Walter Lagershausen, Tim Grupe, Dieter Borchers, Rosina Passauer, Helge Güttler, Joachim Beck, Ulrich Pflugfelder, Thomas Schenker und Burkhard Fricke.
Eingangs berichtete aber Ortsvereinsvorsitzender Florian Panknin über die Veranstaltungen seit der letzten Versammlung. Dazu zählten drei politische Frühschoppen und eine Informationsveranstaltung zum Thema Regionalförderung mit Dr. Thomas Forche, vom Team des ländlichen Regionalmanagements für die Region Osterode.
Abschließend rief er alle Kandidatinnen und Kandidaten dazu auf, auf die Bürger zuzugehen und das Gespräch zu suchen, damit die rote Hochburg in der Samtgemeinde nicht von anderen Parteien gestürmt werden könne.
Genau dazu rief auch MdL Karl-Heinz Hausmann auf, der es sich nicht hatte nehmen lassen, an der Mitgliederversammlung im Gasthaus „Zur goldenen Krone“ teilzunehmen. Er ließ es sich auch nicht nehmen, aktuelle geraffte Einblicke in die Landespolitik zu geben. Somit kam er sowohl auf die umstrittene Steuerreform zu sprechen wie auf die Energiewende und die Arbeitsmarktpolitik. Zu letzterem Thema mahnte er an, dass es längst an der Zeit sei, den Mindestlohn auf mindestens 8,50 Euro festzulegen. Er ließ aber auch die Tatsache, dass der Landkreis Osterode einer der beiden Kreise in Niedersachsen seien, die noch keine Integrative Gesamtschule (IGS) hätten, nicht unerwähnt. Die Bildung der Kinder und Jugendlichen müsse aber im Vordergrund stehen. Es sei ein offenes Geheimnis, dass Facharbeiter „Mangelware“ seien.
Aber auch Fraktionsvorsitzender Herbert Lohrberg legte seinen Bericht vor. In dem er versicherte, dass die Fraktion einen Antrag an den Samtgemeinderat stellen werde, dass in der Sitzung am 13. Oktober über die Namensgebung der Einheitsgemeinde abgestimmt wird. Letztendlich gehe es nur um die Namen Bergstadt Bad Grund (Harz) oder Gemeinde Bad Grund (Harz).
Weiter gewährte er Einblicke in den Besuch der im Landkreis Cuxhaven gelegenen Samtgemeinde Beverstedt, die bereits am 1. November in eine Einheitsgemeinde umgewandelt wird. Von den 16 Besuchern zählten zehn zur SPD der Samtgemeinde Bad Grund, die sich zum Gedankenaustausch auf den Weg gemacht hätten. Man habe gute Anregungen erhalten.
Weiter legte er offen, dass in der Samtgemeinde sieben Bürgerarbeitsplätze genehmigt seien, die sich wie folgt aufteilen: zwei für die Ganztagsschulenbetreuung, zwei für die offene Jugendarbeit, zwei für die Pflege musealer und touristischer Einrichtungen und eine für die Seniorenbetreuung.
Abschließend legte Florian Panknin noch drei Termine offen. So wird am 14. August zu einem bunten Nachmittag nach Windhausen geladen, der Wahlkampfabschluss wird am 10. September in Teichhütte „eingeläutet“, und am 11. September steigt in Badenhausen eine Wahlparty.