Mit Vortrag einen Nerv getroffen

Atlas-Spezialist Jörg Rose erläutert den Besuchern die Funktion des Atlas. (Foto: Schwinger)

Besucheransturm zur Jahreshauptversammlung der Osteoporose-Selbsthilfegruppe

Zur Jahreshauptversammlung der Osteoporose-Selbsthilfegruppe waren auch interessierte Nichtmitglieder eingeladen worden, um sich über die sogenannte Atlaskorrektur zu informieren.

Vorsitzender Ulli Milas begrüßte dazu den Atlas-Spezialisten Jörg Rose, der über die René-C. Schümperli-Methode referierte. „Mit dieser Methode lässt sich der Atlas (der oberste Halswirbel, Anm. d. Red.) mit einer einzigen Anwendung korrigieren, um das körperliche Gleichgewicht wieder herzustellen, damit die Selbstheilungskräfte des Körpers wieder in Gang gesetzt werden und der menschliche Organismus besser funktioniert“, so der Referent.
In seinem sehr anschaulichen Vortrag zeigt der Atlas-Spezialist auf, für welche schmerzhaften Beschwerden und Erkrankungen die Rotationsfehlstellung des Atlas verantwortlich sein kann. Die Beispiele aus der Praxis „trafen den Nerv der Besucher“, die erfahren wollten, ob auch ihre persönlichen körperlichen Beschwerden zumindest Linderung erfahren könnten.
Der von einer jungen Besucherin aufgezeigte „Leidensweg“, veranlasste den Atlas-Spezialisten, darauf hinzuweisen, dass bei Erkennen der Fehlstellung des Atlas die Atlaskorrektur eine Präventiv-Maßnahme ist. Bei Kindern möglichst früh anzuwenden, damit sich ihr Körper optimal entwickeln kann.
Fast zwei Stunden wurde Atlasprofi Jörg Rose mit Fragen bombardiert, zu allen wurden Zusammenhänge erklärt, jedoch darauf hingewiesen, dass es bei der Atlaskorrektur weder um die Erstellung einer Diagnose noch um eine medizinische Therapie geht. Auf den Erfolg wiesen einige Besucher hin, deren körperliche Beschwerden nicht mehr vorhanden sind. Der Referent sah es als Beweis, dass mit der Atlaskorrektur viele körperliche Fehlstellungen behoben werden können.
Mit dem Thema des Vortrages hatte der Vorsitzende zwar „voll ins Schwarze getroffen“, doch auch in seinem Jahresbericht wurden die Aktivitäten der Osteoporose Selbsthilfegruppe aufgezeigt, so werden die Angebote in den Therapiegruppen gut angenommen. „Dank der guten Zusammenarbeit mit dem Tourist-Zentrum im Solehallenbad gibt es keine Probleme“, dankte der Vorsitzende seiner Stellvertreterin Elisabeth Rotte.
Als Schirmherr der Osteoporose Selbsthilfegruppe dankte Bürgermeister Harald Dietzmann allen Mitgliedern für ihr Engagement, sich der Herausforderung zu stellen, etwas für ihre Gesundheit zu tun, um die Lebensqualität zu erhalten. Den Vorstandsmitgliedern galt die Anerkennung für die Organisation, insbesondere im Spannungsfeld der Genehmigung der Therapiemaßnahmen.
Die während der Versammlung stattfindende vorweihnachtliche Kaffeetafel hinderte nicht daran, dass der Vorstand nach dem Kassenbericht und dem Bericht der Kassenprüfer einstimmig entlastet wurde. Ebenfalls einstimmig wurde der Vorstand einstimmig (wieder)gewählt.
Das Ergebnis: 1. Vorsitzender Ulli Milas, 2. Vorsitzende Elisabeth Rotte, Beisitzerin Cordula Roddewig, Schriftführerin Sabine Willner, Kassenwart Hartmut Römer, Gerätewarte Herbert Edert und Peter Fritsch, Kassenprüfer: Margit Milas und Udo Kohlstruck.