Neue Attraktion für den WeltWaldHarz

Die Arbeiter der Firma Heese beim Einfüllen des Betons. (Foto: Strache)

Fundamente für die Hängebrücke gegossen / Offizielle Einweihung erfolgt am 22. Mai

Von Maximilian Strache,
Bad Grund

Der Erlebnispfad im WeltWaldHarz bei Bad Grund nimmt immer konkretere Formen an. Am Freitag wurden die Fundamente für die geplante Hängebrücke über das Tal beim Mammuntbaumweg in Höhe des Campingplatzes Hübich Alm gegossen. 18 Meter wird die Brücke lang sein. Rund zehn Kubikmeter Beton waren nötig um der Konstruktion die nötige Stabilität zu geben. „Von dem Betonfundament wird nach Fertigstellung nichts mehr zu sehen sein“, versichert Hilmar Drößler, Geschäftsführer der Firma Heese aus Badenhausen, die für den Bau des Fundaments zuständig ist. „Am Ende wird alles mit Erde überdeckt, auch um weitere Stabilität zu erreichen“, so Drößler weiter.
Um den Beton in den WeltWald zu bekommen war der Einsatz von großen Gerätschaften nötig. Insgesamt wurden etwa 80 Meter Schlauchleitungen für die Betonpumpe verlegt. Ein Betonmischer hat die Pumpe dann mit dem notwendigen Material versorgt. Das Auffüllen der beiden Löcher für die Brückenpfeiler ging dann recht fix. Rund eine halbe Stunde benötigten die Bauarbeiter pro Loch. Die weiteren Arbeiten am Fundament sollen dann nächste Woche fortgesetzt werden.
Die Fertigstellung der kompletten Brücke ist für den 31. Mai vorgesehen. Die offizielle Einweihung erfolgt jedoch schon einige Tage früher. Am 22. Mai wird Niedersachsens Landwirtschaftsminister Gert Lindemann der offiziellen Einweihung beiwohnen.
Die Hängebrücke soll die Attraktivität des WeltWaldHarz weiter steigern und ist Teil des Erlebnispfades, der mit Mitteln des Förderprogrammes „Natur erleben“ realisiert wird. Über die genaue Investitionssumme möchte Revierförster Dietmar Mann zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nichts sagen. „Die Brücke ist auf jeden Fall einer der größten Posten auf unserer Rechnung. Das Geld für den Bau des Erlebnispfades stammt aus Fördertöpfen der EU und des Landes Niedersachsen“, so Mann. Über die genaue Herkunft und Verwendung der Mittel sollen auch Informationstafeln Aufschluss geben. Diese werden ebenfalls in nächster Zeit installiert.