Not und Dankbarkeit immigrierter Frauen

Der Kochkreis hatte eine Vesper mit französischen Leckereien vorbereitet.

Motto des Weltgebetstages: „Ich war fremd – und ihr habt mich aufgenommen“

,,Ich war fremd – und ihr habt mich aufgenommen“. Dieses Jesuswort aus dem Matthäus-Evangelium war das Motto des diesjährigen Weltgebetstages am vergangenen Freitag. Die Liturgie hierzu haben französische Frauen verschiedener Konfessionen und verschiedenen Alters erarbeitet. Lebendig und anschaulich gestalteten mit dieser Liturgie Frauen unter der Leitung von Gisela Hente und Sabine Henheik den Weltgebetstag der beiden Kirchengemeinden Bad Grund und Wildemann im Gemeindehaus Bad Grund.
Christiane Hemschemeier zeigte die Vielfalt unseres Nachbarlandes Frankreich über Politik, Historie, Kunst und Kultur auf. „Ich war fremd – und ihr habt mich aufgenommen“ war von Frankreich gewählt, da Frankreich Immigrationsland ist für Frauen aus politisch und wirtschaftlich gefährdeten Ländern. So zog die Liturgie ein Band zwischen Frauen verschiedener Farben und Herkunft.
Der Weltgebetstag wurde in Kirchengemeinden in rund 170 Ländern von Frauengruppen unterschiedlicher christlicher Konfessionen gestaltet. „Mit Gebeten, Liedern und kreativer Gestaltung versinnbildlichten Frauen in den Gemeinden das Thema, machten deutlich, wo Hilfe und Zuwendung gebraucht wird, so wie auch hier in unseren Kirchengemeinden. Alltäglicher Rassismus und rigide Asylgesetze stünden im krassen Gegensatz zu den Worten Jesu Christi aus dem Matthäusevangelium: „Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen“.
Den Abschluss bildete eine kleine Vesper mit französischen Leckereien, die der Kochkreis Bad Grund/Wildemann bereitet hat.