Nur positive Stimmen zum Ferienprogramm

Eine äußerst positive Bilanz zogen die Verantwortlichen und Kinder für das diesjährige Ferienprogramm in der Gemeinde Bad Grund. (Foto: Bordfeld)

In diesem Jahr war vor allem die Nachfrage bei den Kreativangeboten groß

Auch wenn die einen sich freuen, dass sie Schule wieder losgegangen ist und die anderen gerne noch etwas länger Sommerferien gehabt hätten, in einem waren sich die Kinder einig, die an dem mit weit über 100 Angeboten gespickten

Ferienprogramm der Gemeinde Bad Grund teilgenommen hatten: Es war Spitze. Das sagten übrigens auch die Kinder, die aus umliegenden Gemeinden reingeschnuppert hatten.
Welch ein guter Name das traditionsgemäß von Jugendpflegerin Melanie Henschel und deren Team mit Unterstützung von Vereinen und Verbänden ausgearbeitete Programm vorauseilte, brachte der erste Anmeldungstag ans Licht: Als gäbe es im Jugendcafé die neuesten I-Phones, fanden sich die Kinder mit ihren Eltern schon mindestens eine Stunde früher ein. Manch einer hatte sich zur Zeitverkürzung nicht nur Frühstück, sondern auch den passenden Tisch mitgebracht. Zuvor war das Programmheft, das mit einem von Leticia Hilgenfeld gefertigten Deckblattbild geziert war, im Jugendcafé, im Bürgerbüro und in den Schulen der Gemeinde schnell vergriffen.
Dabei hätten die Kids und deren Eltern gar nicht so lange in der Warteschleife ausharren müssen, denn alle Angebote waren nicht am ersten Tag vergriffen. Außerdem bestand auch die Möglichkeit, zwischendurch mal anzurufen und nach zu melden. „Auch wenn alle Abenteuer fast immer ausgebucht waren, habe es doch immer wieder Schlupflöcher gegeben“, so Melanie Henschel. Einmal wurde sogar ein Zusatzkurs angeboten, weil das Interesse beim Kerzengießen so übermäßig groß gewesen sei.
Der Renner in diesem Jahr seien überhaupt die Kreativangebote gewesen. Schon jetzt werde überlegt, ob die bunte Vielfalt auf diesem Sektor noch erhöht werden soll.
Bürgermeister Harald Dietzmann, der bei dem Kurs „Sandbilder gestalten“ vorbeischaute, ließ es sich nicht nehmen, Melanie Henschel und deren Team herzlich für deren Einsatz zu danken. Er würdigte aber auch den Einsatz der Vereine und Verbände, die mit ihren Ferienangeboten das Programm noch untermauert hätten, und den Sponsoren für deren finanzielle Unterstützung.
Melanie Henschel wiederum versicherte, dass sie ohne die beiden Bürgerarbeiter Katrin Jürgens und Mathias Boß sowie die anderen freiwilligen Helfer Diana Jordan, Ramona Deinzer und Valentina Stier das Programm gar nicht hätte bewältigen können. Allein die Zuverlässigkeit eines jeden Einzelnen sei ein Stein für die Erfolgssäule des Ferienprogramms gewesen.
Wenn man mal die Eltern oder großen Geschwister fragte, wie sie das Programm fanden, so war eine einhellig positive Meinung zu vernehmen. Einige der größeren Geschwister waren von dem einen oder anderem Angebot so fasziniert, dass sie ganz vergaßen, dass sie „nur“ ihren kleinen Bruder oder ihre kleine Schwester vorbeibringen wollten, sie machten ganz spontan mit.