Paul Kern erhält die silberne Ehrennadel

Wolfram Marx, 2. Vorsitzender des SV Viktoria und Vorstandsmitglied des Kreissportbundes OHA, überreichte Paul Kern die Ehrennadel nebst einer Urkunde. (Foto: Winkel)

LandesSportBund Niedersachsen würdigt Wirken des 1. Vorsitzenden des SV Viktoria Bad Grund

Bad Grund (mx). Seit über 35 Jahren engagiert sich Paul Kern im Fußballsport und für den SV Viktoria auf verschiedenen Feldern. Erstes Vorstandsamt war 1979 der Jugendwart. In der Partnerschaft zum holländischen FC Sparta Beek en Donk setzte er Impulse und trat immer wieder als Jugendtrainer in Aktion. 1994 gründete er mit Gleichgesinnten die SVG Westharz als Jugendspielgemeinschaft von Gittelde, Windhausen und Bad Grund. Das war auch das Jahr, als er von Joachim Grupe das Amt des 1. Vorsitzenden im SV Viktoria übernahm und dieses nunmehr seit 18 Jahren ununterbrochen führt. Viele wichtige Entscheidungen fielen in seine Amtszeit. Kern unterstützte die Gründung des Fördervereins Glück-Auf-Kampfbahn und den Bau des Kunstrasenplatzes vor acht Jahren. Zur Zukunftssicherung des Vereins hatte Kern das Finanzkonzept für den Kauf des Sportheims im Sportpark Teufelstal mit entwickelt und auch die Partnerschaft mit Hannover 96 trägt seine Handschrift. Für die Kooperation mit der Ganztagsschule steht er einmal die Woche in der Halle und leitet die Schulfußball-AG.
Diese und noch viele andere Gründe gaben schließlich den Ausschlag für den LandesSportBund Niedersachsen, Paul Kern die Silberne Ehrennadel zu verleihen. Diese Ehrung fand im Rahmen der Jahreshauptversammlung am vergangenen Sonntag statt und wurde durch seinen Stellvertreter Wolfram Marx, zugleich Mitglied des Kreissportbund-Vorstandes, in Vertretung des verhinderten Kreissportbund-Vorsitzenden Hartmut Heise unter dem Beifall der Anwesenden vorgenommen.
Bei den anstehenden Neuwahlen gab es allerdings auch einen Wehmutstropfen: Während alle anderen Vorstandsmitglieder für zwei Jahre im Amt bestätigt wurden, ließ sich Paul Kern nur noch für ein Jahr wählen. 2013, mit dann 19 Jahren als Vorsitzender, möchte er sein Amt abgeben. Wer ihn und seine Amtsausausübung kennt, weiß, welche Lücke es für die Viktorianer zu schließen gilt. Um einen geeigneten Nachfolger zu finden, haben sie nun ein Jahr Zeit.