Thema „Gehweg“ scheint endlich abgehakt im Bau- und Umweltausschuss

Bauhof soll eine Eckpflasterung vornehmen

Von Camillo Kluge, Bad Grund


Das Thema „Gehweg Clausthaler Straße“ scheint endlich abgehakt im Bau- und Umweltausschuss der Bergstadt Bad Grund. Denn auf Grund der Kosten für einen Ausbau, mit Schotter etwa 12.000 Euro, mit Pflaster 16.000 Euro und Asphalt gar 18.000 Euro, ist das Projekt zunächst im „Rahmen der finanziellen Planungen für die nahe Zukunft zwischen Stadt und Land hinsichtlich der Haushaltskonsolidierung“ nicht finanzierbar, wie Fred Langer für die Verwaltung mitteilte, „das geht nur, wenn ein anderes Projekt dafür stirbt.“
Mit einem Kompromiss­vorschlag gelang es ihm jedoch, die Ausschussmitglieder, die aufgrund des Sicherheitsaspekts vehement für einen Gehsteig plädieren, zumindest ein wenig zufrieden zu stellen. Nun soll der Bauhof eine Eckpflasterung vornehmen, die zumindest eine sichere Straßenquerung an jener Stelle ermöglichen soll. Die Kosten dafür in Höhe von etwa 1000 Euro seien vorhanden. Bürgermeister Manfred von Daak bedauerte zwar, dass „alle Maßnahmen rund um den oberen Kurpark nicht klappen“, begrüßte die Maßnahme jedoch als „besser als gar nichts.“
Doch trotz Gegenstimmen wie die von dem Ausschuss-Vorsitzenden Richard Laux, der von „verbratenen 1000 Euro“ sprach, oder Jürgen Knackstedt („entweder richtig oder gar nicht“), wurde schließlich doch beschlossen, die Von-Eichendorff-Straße um die Ecke Clausthaler Straße mit den ortsüblichen Steinen zu pflastern.
Eine Anzeige gegen eine Pension, die an einem öffentlichen Baum ein Hinweisschild angebracht hatte, war Auslöser, einmal die innerörtliche Beschilderung zu behandeln. Einig war sich der Ausschuss nicht nur, dass es keinen Schilder-Wildwuchs geben dürfe, auch plädierte er für eine Optimierung der Beschilderung im Ort.
Sage und schreibe 53 Tonnen Asphalt sind für Stra­ßenausbesserungen im Ort verwendet worden. Dementsprechend lang war die Liste der erledigten Arbeiten, die Langner vortrug. Die Abgunst war zwar nicht vom Bauhof mit einer neuen Fahrbahndecke versehen worden, doch hinsichtlich des nahenden Winters und dort entdeckter Wellen Thema. „Kann der Pflug trotz der zu hohen Wellen hier fahren?“, wollte Peter Schwinger wissen.
Langner bestätigte zwar, dass tatsächlich an drei Stellen die Toleranz der Wellen um ein bis zwei Millimeter überschritten sei, der Pflug nicht zuletzt dank der flexiblen Gummilasche damit aber keine Probleme habe. „Die minimalen Abweichungen waren lediglich für uns kostenreduzierend“, so Langner.
Er versprach auch, die Bitte um ein Miträumen der viel frequentierten Straße „Am Markt“ an die entsprechenden Stellen weiterzuleiten.