Wasserverbrauch weiterhin rückläufig

Bad Grund / Windhausen (Sab). „Der Wasserverbrauch in der Samtgemeinde ist weiterhin rückläufig“, so der kaufmännische Werkleiter Volker Höfert in der kürzlich stattgefundenen Sitzung des Werksauschusses. Sicherlich seien die schrumpfenden Einwohnerzahlen, aber auch sparsamere technische Geräte für den immer weniger werdenden Wasserverbrauch daran Schuld. Wurden 2008 noch insgesamt 410.197 Kubikmeter Wasser verkauft, seien es 2009 nur noch 389.188 Kubikmeter und 2010 nur noch 382.316 Kubikmeter gewesen. Dieses werde sich, so Höfert, sicherlich auch auf die künftigen Gebührenkalkulationen auswirken.
Und wie sieht der Verbrauch in den Orten aus? Auffallend ist der Rückgang in Gittelde und Windhausen. Die Gründe dafür dürften Betriebsschließungen in Gittelde und betriebliche Veränderungen in Windhausen sein.
Auch die Meldung über die stichprobenhafte Untersuchungen der Wasserzähler auf ihre Eichgenauigkeit dürfte von Interesse sein. Die im Jahr 2005 in Gittelde installierten Zähler wurden zu einer Stichprobenuntersuchung eingesandt. Hierbei wurden per Losverfahren 80 Zähler und 16 Ersatzzähler geprüft. Das amtliche Prüfergebnis hat ergeben, das die Prüfungen keine Beanstandungen ergaben. Das bedeutet, dass die übrigen Zähler noch weitere drei Jahre im Netz bleiben können.
In Eisdorf ist die Auswechselung aller Zähler notwendig. Die Arbeiten werden in den nächsten Wochen fortgesetzt. Danach ist geplant in Bad Grund alle Zähler auszutauschen. Verschiedene Anfragen zur Messgenauigkeit von großen Zählern (Qn6) seien geklärt worden. Höfert wies darauf hin, dass in der Samtgemeinde keine Zähler der Nenngröße Qn6 eingesetzt wurden. Eine Messgenauigkeit sei daher gewährleistet.