Weihnachtspyramide als unverzichtbare Größe zu Weihnachten

Eine besonders schöne große Weihnachtspyramide ist im Bergbaumuseum Schachtanlage Knesebeck zu bewundern. (Foto: Sablotny)

Ursprung geht ins 16. Jahrhundert zurück / Schönes Exemplar im Bergbaumuseum

Bad Grund (Sab). In der Kompressorenhalle des Bergbaumuseums Schachtanlage Knesebeck ziert eine Weihnachtspyramide den Raum. „Ein selten schönes Stück“, so zahlreiche Besucher des Museums. Dabei wird auch oft die Frage gestellt, was es mit der Pyramide auf sich hat, wo der Ursprung liegt und wer sie schnitzt.
Hier die Antwort: Die Weihnachtspyramide ist zu einer unverzichtbaren Größe der deutschen Weihnacht geworden. Ihr Ursprung geht bis in das 16. Jahrhundert zurück. Es wird auch vermutet, dass der Weihnachtsbaum aus den ersten Weihnachtspyramiden entstanden ist.
Im Erzgebirge wurde und wird die Tradition der Pyramiden gepflegt. Schon im 18. Jahrhundert schnitzten die Holzschnitzer, es waren meistens Bergleute, die sich durch Kerzen drehenden Pyramiden. Erst waren es einfache Lichtergestelle. Später wurden diese mit Kerzen aus dem Leben des Bergmanns umrahmt. Später wurde das Lichtergestell weiter entwickelt. Ein Flügelrad wurde durch aufsteigende Kerzenwärme in Bewegung gesetzt und die Pyramide dreht sich. So zu sehen auch bei der schönen – übrigens gespendeten – Weihnachtspyramide in der Kompressorenhalle.