„Wir hatten eine Superauslastung“

Viele Gäste aus Dänemark fanden den Weg in das Kur- und Sporthotel „Alter Römer“.

Leichte Steigerung an Gästen in der Bergstadt gegenüber dem Vorjahr /„Der WeltWald zieht, …“

Die Sommerferien sind zu Ende, die Haupturlaubszeit vorbei – mit zumeist erfreulichen Ergebnissen für die Bergstadt Bad Grund. „Wir hatten eine Superauslastung“, fällt die erste Bilanz von Christa Grupe, zur Zeit verantwortlich für das Kur- und Sporthotel „Alter Römer“ schon fast euphorisch aus. Besonders viele Gäste aus Dänemark hätten den weg in ihr Haus gefunden, sagt sie. Auch habe sich wohl die breite Vielfalt an Arrangements ausgezahlt, die vom Bowling bis zum Kurztrip für Verliebte mit Candlelight-Dinner reicht. „Wir sind jedenfalls ganz zufrieden“, sagt Grupe, ohne bereits konkrete Zahlen zu nennen.
Die gibt es erst im Februar, wie Kerstin Peinemann sagt. Die Leiterin der Tourist-Information bestätigt aber, die „Zahlen sind durchaus positiv. Es ist wohl eine leichte Steigerung sowohl in Übernachtungen als auch bei den Gästen gegenüber dem Vorjahr im ersten Halbjahr auszumachen.“
Auch auf dem Campingplatz Hübichalm ist Eigentümerin Elke Pöppe durchaus zufrieden. „Die Zahlen sind besser als im Vorjahr“, sagt sie. Viele Wohnmobile und Kurzurlauber waren zu Gast direkt neben dem WeltWald. „Einige waren sogar mehrfach da, in diesem Sommer“, freut sie sich. Gelobt wurde neben den tollen Wanderwegen gerade auch im WeltWald besonders die gute Ausschilderung. Zudem nahm Pöppe eine Zunahme von Besuchern mit Kindern wahr. „Eltern zelten wieder mit ihren Kindern“, registrierte sie.
Keine Überraschung, dass auch das Café Hübichalm zufrieden auf die Sommersaison zurück blickt. „Viel mehr Kinder als sonst“, bestätigt auch Pächter Horst Teichner und nennt auch gleich einen Grund: „Der WeltWald zieht, besonders mit dem neuen Indianer-Erlebnispfad.“ Dabei gesteht seine Frau Lydia, dass sie mit dem Dafe Nutznießer von der Umbenennung von Arboretum in WeltWald sind. „Jetzt können sich die Leute was drunter vorstellen“, sagt sie, „und mit ihren Kindern spielerisch die Natur erleben.“
Insgesamt über Plan liegen die Besucherzahlen im Höhlenerlebniszentrum, wie Leiterin Ortrud Krause sagt. Vor allem „der Juli war klasse, auch aufgrund des schlechten Wetters“, sagt Krause. Im August hätte die Auslastung zwar noch besser sein dürfen, aber das Gesamtergebnis stellt sich ja recht positiv dar. Lediglich etwas mehr Auslastung an der Ladestation für die E-Bikes hatte man sich erhofft. „Das wird noch nicht soviel genutzt, wie es möglich wäre“, sagt Krause.
Bei all der Freude über die guten Zahlen gibt es doch auch Geschäfte, die sich mehr versprochen hatten. „Es war sehr durchwachsen“, klagt die Mitarbeiterin der Eis-Hexe. Die erste Saison des frisch eröffneten Geschäfts lief nicht ideal. „Entweder war es zu heiß, sodass die Leute an den Seen verweilten, oder aber zu kalt, um Eis zu essen“, lautet die Auskunft. Vielleicht beschert ein schöner Spätsommer der Eis-Hexe ja noch einen guten Saisonabschluss.