Für Abwechslung im Alltag der Patienten ist gesorgt

Ein Blickfang waren die von den Patienten selbst gearbeiten Holz- und Keramikkreationen. (Foto: Kluge)

Haus am Rohland feiert zehnjähriges Bestehen im Grundner Atrium

Bad Grund (cfk). Mit Musik und guter Laune wurde das zehnjährige Bestehen des „Haus am Rohland“ in Bad Grund am Atrium gefeiert. In einer kleinen Festansprache skizzierte Dr. Oswald Sander noch einmal den Weg vom ehemaligen Mütter-Genesungsheim zum heutigen Domizil.
„Innerhalb von sechs Monaten wurde umgebaut“, erinnerte Sander, „und sechs Monate nach der Eröffnung war es voll belegt.“ Seit diesen Tagen wurde das Haus durch diverse Außenwohnstätten ergänzt. Heute zählt die „Haus am Rohland GmbH“ nicht nur 140 Plätze für seelisch behinderte Menschen, auch kommt Sander mittlerweile auf 140 Mitarbeiter, die sich um das Wohl der Patienten kümmern. Neben Werken mit Holz oder Keramik bildet auch der Sport einen Schwerpunkt im Rahmen der Beschäftigungstherapie. Sei es Gymnastik, Tischtennis oder die eigenen Fitnessgeräte im Haus oder auch Schwimmen oder Kegeln in fremden Räumlichkeiten, für Abwechslung im Alltag der Patienten ist gesorgt.
„Vor zehn Jahren war es ein Abenteuer, alles aufzubauen, heute ist es ein Abenteuer, alles zusammenzuhalten“, zitierte Heimleitung Claudia Rusteberg einen „engen Bekannten“, der ihr wohl aus der Seele sprach. Sie war mit vielen Patienten vor Ort beim Fest, erfreute sich an der Musik der „Harzer Roller“ und später am Sound von „AMD“.
Trotz des launischen Wetters waren viele Gäste zum Atrium gekommen. Sie konnten sich an Informationsständen über die „Haus am Rohland GmbH“ genauso informieren wie über den Förderverein. Die Jugendfeuerwehr lockte mit Wasserspielen den Nachwuchs; auch ein Luftballon knotender Clown sowie ein Karikaturist bereicherten das Angebot. Freilich fehlte es auch nicht am Angebot für das leibliche Wohl, sodass bei Musik und Plaudereien der Nachmittag anlässlich des Geburtstages wie im Fluge verging.