Kellerlüftung im Sommer birgt Schimmelgefahr

Die Osteroder Verbraucherzentrale rät: Stoßlüftungen im Winter sind effektiver

Die Lüftung des Kellers im heißen Sommer kann leicht Schimmel entstehen lassen. Darauf weisen die Energieberater der Verbraucherzentralen hin.
Da warme Luft mehr Feuchtigkeit aufnimmt als kalte, kann sich auch mehr Feuchtigkeit an den kühlen Kellerwänden niederschlagen. Feuchte Wände bieten einen guten Nährboden für Schimmel. Daher sollte man an heißen und schwülen Tagen auf das Lüften des Kellers verzichten oder notfalls nur in der zweiten Nachthälfte und am frühen Morgen die Kellerfenster öffnen. Ansonsten drohen Schimmelschäden und muffige Kellergerüche. Regelmäßige Stoßlüftungen im Winter wirken feuchten Kellern besser entgegen, da hier die Luft weniger Feuchtigkeit enthält.
Können feuchte Kellerwände das ganze Jahr über durch Lüften nicht abtrocknen, sind energetische Mängel möglicherweise die Ursache. Um Schimmel zu vermeiden, sollte man in diesem Fall einen Energieberater der Verbraucherzentrale zu Rate ziehen.
Unter der Telefonnummer 09001-3637443 (0,14 EUR/ Min. aus dem deutschen Festnetz, abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer) können sich Verbraucher telefonisch beraten lassen oder einen Beratungstermin in der Osteroder Beratungsstelle vereinbaren. Die Energieberaterin Gabi Frühholz, Architektin und Baubiologin, berät zu allen Themen des privaten Energieverbrauchs.
Weitere Tipps zum richtigen Lüften enthalten die Faltblätter „Feuchtigkeit und Schimmelpilz“ oder „Richtiges Heizen und Lüften“ auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de.
Weitergehende Informationen bietet der Ratgeber „Feuchtigkeit und Schimmelbildung“, diesen gibt es für 7,90 Euro in allen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Niedersachsen. Bestellmöglichkeiten: Für zuzüglich 2,50 Euro Porto- und Versandkosten kann er gegen Rechnung bestellt werden beim: Versandservice der Verbraucherzentralen, Adersstraße 78, 40215 Düsseldorf, Telefon (0211) 3809-555, montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr, oder im Internet: www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de.