Jugendfußball steht vor Neuordnung

Christian Goergens (hinten links) zeigte im Sportheim im Sportpark Teufelstal in Bad Grund Risiken, aber vor allem auch Vorteile bei Kooperationen und Fusionen von Sportvereinen auf.

In der Gemeinde Bad Grund wollen die Vereine künftig enger zusammenarbeiten

Seit fast einem Jahr gibt es zwischen den Fußball spielenden Vereinen der Gemeinde Bad Grund regelmäßig Gespräche, wie man zukünftig die Jugendarbeit gemeinsam angehen kann. Unterstützung holte man sich dabei vom Kreissportbund Osterode, der mit Christian Goergens aus Hannover einen Fachanwalt für ein Basisseminar nach Bad Grund empfahl, mit dem er auch im Auftrag des Landessportbundes Niedersachsen bereits vielen Vereinen wertvolle Hilfestellungen leistete.

Im Sportheim des SV Viktoria im Sportpark Teufelstal referierte Goergens jetzt zum Thema „Kooperation und Fusion von Sportvereinen“. Neben dem gastgebenden SV Viktoria Bad Grund waren der VfL Badenhausen, der FC Eisdorf, der MTV Gittelde und der FC Windhausen zugegen. Begleitet wurde Christian Goergens von KSB-Vereinsservice-Assistentin Petra Graunke und Pressewart Wolfram Marx. Im offenen Dialog und mittels Powerpoint-Präsen­tation wurden neben Risiken und Nebenwirkungen vor allem auch positive Synergieeffekte aufgezeigt, die den anwesenden Entscheidungsträgern wichtiges Basiswissen gaben. Übereinstimmend war man der Meinung: Gemeinsamkeit macht stark. Ziel ist es, ab der kommenden Saison gemeinsam alle Altersklassen im Jugendfußball zu besetzen. Ob über eine Jugendspielgemeinschaft oder eine andere Form der Zusammenarbeit, wird derzeit noch beraten. Einen neuen Verein, was auch als Modell vorgestellt wurde, wird es zunächst nicht geben. Die Stammvereine bleiben erhalten. In welcher Form auch im Herrenbereich eine Kooperation erfolgen kann, wird in separaten Gesprächen erörtert. Da kommt noch viel Arbeit auf die Vorstandsmitglieder zu, die derzeit in ihren Reihen um positiv wirkende Kräfte werben, die diese Aktion unterstützen.