Zu wenig für einen Befreiungsschlag

Eigentlich müsste die Mannschaft des SV Viktoria Bad Grund das Potential für einen Platz im Mittelfeld der Tabelle haben.

Kreisliga Nord (Göttingen/Osterode): Trotz Punktgewinn liegt vor dem SV Viktoria Bad Grund noch viel Arbeit

Für den SV Viktoria Bad Grund verlief die Saison in der Kreisliga Nord im Spielkreis Göttingen-Osterode bisher eher suboptimal.

Zwar sind der Mannschaft bis auf eine Ausnahme in jedem Spiel mindestens ein oder sogar noch mehr Tore gelungen, doch für einen Sieg hat es bisher nicht gereicht. Einzig das 1:1-Unentschieden im Lokalderby gegen den FC Westharz am fünften Spieltag konnte als das bisher einzige „Erfolgserlebnis“ gewertet werden.
Am vergangenen Sonntag sicherten sich die Bad Grundner nun ihren zweiten Punkt der Saison (der „Beobachter“ berichtete). Im Heimspiel gegen den SV Bad Lauterberg spielten die Viktorianer 2:2-Unentschieden.
Für einen Befreiungsschlag ist dies indes immer noch zu wenig. Aus elf Spielen konnte das Team von Trainer Stefan Steingrube bisher nur zwei Punkte mitnehmen. Für die Ambitionen der Mannschaft eine viel zu magere Ausbeute. Peter Rodenberg, 2. Vorsitzender des Vereins, wertete den Punktgewinn im Heimspiel dann auch eher vorsichtig als ein „erstes Signal“ und einen „Schritt in die richtige Richtung“ nach den derben Klatschen die der SV Viktoria in den Vorwochen kassiert hatte. Gegen Hattorf setzte es mit der 8:2-Auswärtsniederlage eine schallende Ohrfeige. Und auch die 4:1-Pleite gegen die Reserve des TuSpo Petershütte war eher ernüchternd als aufbauend.
Von einer Abschlussschwäche kann bei den Viktorianern aber nicht die Rede sein. Immerhin konnte das Team bereits 22 Treffer markieren. Mit einer solchen Torausbeute müsste eigentlich ein Platz im Mittelfeld drin sein, wie es im Vorfeld der Saison bereits von „Beobachter“-Sportredakteur Daniel Hinz prognostiziert wurde. Am kommenden Spieltag kommt es übrigens zum direkten Duell der gegenwärtigen Abstiegskandidaten. Dann trifft Bad Grund auf den FC Eisdorf.