24 Stunden für die Sicherheit

Aufnahme von Bahnunfällen, herrenlose Gepäckstücke, Taschendiebstähle und Rohheitsdelikte gehören zu den Aufgaben der Bundespolizei in Göttingen auf dem Hauptbahnhof. (Foto: Niemann)

Die Bundespolizei sorgt für Sicherheit an den Bahngleisen und in den Zügen

27.000 Flächen-Quadratkilometer, 1.700 Bahnkilometer und 159 Bahnhöfe und Haltepunkte fallen in die Zuständigkeit der Bundespolizeiinspektion Hannover.

Dabei sorgen etwa 250 Beamte und Angestellte in den einzelnen Revieren Hannover, Hildesheim, Braunschweig und Göttingen sowie zeitweilig auf dem Bahnhof Wolfsburg und auf dem Flughafen Waggum für unser aller Sicherheit. Auf dem Bundespolizeirevier in Göttingen sind es 33 Beamte und Angestellte, die polizeiliche Aufgaben auf dem Gebiet der Bahnanlagen des Bundes wahrnehmen und für die öffentliche Sicherheit und Ordnung sorgen. Die Aufgaben ergeben sich aus der Gefahrenabwehr und der Strafverfolgung auf den Bahnhöfen und Gleisanlagen, zum Beispiel bei Vandalismus, Eigentums- und Gewaltkriminalität, wie Graffiti, Diebstahl, Körperverletzung, sowie bei gefährlichen Eingriffen in den Bahnverkehr, aber auch Großveranstaltungen wie die Überwachung von Demonstrationen und Fußballspielen gehören dazu.
Polizeihauptmeister Gerd Nienstedt aus Badenhausen verrichtet seit 1999 seinen Dienst in Göttingen, nachdem er seine Ausbildung beim damaligen Bundesgrenzschutz (heute Bundespolizei) in Goslar absolviert hat. So richtig brenzlige Situationen habe er noch nicht erlebt, wobei man natürlich immer damit zu rechnen habe und wachsam sein müsse. Die Arbeit sei sehr abwechslungsreich, so Nienstedt, der aber auch betont, dass Unfälle zu den Situationen gehören, die einen sehr belasten können. Umso schöner sei es, wenn man rechtzeitig vor Ort sei, um zum Beispiel spielende Kinder an Bahnanlagen „einzufangen“ oder wie vor kurzem, einen Schwan von der Bahnstrecke verjagen zu können.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Beobachters vom 30. Dezember 2016.