Chance für die Jugend

Die jungen Musiker gaben zusammen mit dem Männergesangsverein Badenhausen das Konzert „Gebt der Jugend eine Chance”.

Männergesangsverein Badenhausen hatte zum dritten Mal ein Konzert organisiert

Zum dritten Mal hatte der Männergesangsverein Badenhausen in die St.-Martin-Kirche zu einem Konzert geladen, bei dem musikalische Nachwuchstalente ihr Können am Klavier und mit Gitarren unter Beweis stellten konnten. Der von Begeisterung getragene Applaus machte deutlich, dass die Musiker mit dem Motto „Gebt der Jugend eine Chance“ erneut ins Schwarze getroffen hatten.

Schon mit dem ersten Lied bewies der MGV Badenhausen, dass er ebenso sanfte, wie auch ruhige und spritzige Stimmen vorzuweisen hat. Ob die Herren nun den dreistimmigen Kanon „Dona nobis pacem“ (Gib uns Frieden) oder das „Vater unser“ von dem Komponisten Wilhelm Bein, der Anfang der 60er Jahre nach Bad Grund kam und dort den MGV „Glückauf“ dirigierte, sangen, sie trafen jeden Ton. Ebenso gekonnt und einfühlsam entführten sie in die Welt der Kosaken und die der Seefahrt, wobei „Santiano“ eine Premiere war. Ein Highlight waren Karel Svobodas „Küss mich, halt’ mich“ und Carl Schiebolds „Abendständchen“, denn diese beiden Lieder wurden von der Musikschülerin Alexandra Emilia Jurk auf dem Klavier begleitet. Dabei verschmolzen Stimme und Instrument zu einem fantastischen Klangkörper.
Aber auch Julius Gurhöfer, Marielle Gauks und Svenja Lohrengel zogen mit „Memory“ aus „Cats“, einem Neapolitanischen Volkslied und einem Stück aus dem Forrest-Gump-Film das Publikum in den Bann.
Dass sich aber auch Gitarrensaiten mitteilen können, stellte die Gitarrengruppe Windhausen unter der Leitung von Sabine Pisowodzki unter Beweis. Sie präsentierten Lieder zum Mitsingen.
Hans Rauh führte auch diesmal durch das Programm und gewährte dabei mit interessanten Anekdoten Einblicke in die Geschichte der Lieder, Texte oder Komponisten.
Bürgermeister Harald Dietzmann trat in der Funktion des Schirmherrn vor den MGV Badenhausen und betonte in seinem Grußwort, dass dieser Chor immer wieder beweise, wie besonders er sei. So sei er beispielsweise der einzige der Gemeinde Bad Grund und Osterode gewesen, der sich bei der Vereinsmesse in der Stadthalle der Kreisstadt vorgestellt hatte. Als Zeichen des Dankes und der Anerkennung überreichte er ein Flachgeschenk.
Der erste Vorsitzende des Kirchenvorstandes Badenhausen, Mike Südekum, entführte in die Welt der Literatur. Er brachte Rudolf Otto Wiemers „Die kleine Bärenraupe“ sowie Ulrich Schaffers „Zu sein ist Wunder genug“ zu Gehör, was zum Nachdenken einlud und Beifall erbrachte.
Als das letzte Lied verklungen war, dankte der erste Vorsitzende, Hartmut Winkelvoß, allen Musikern und Zuhörern für diesen gelungenen Abend.