Das Team „Pusteblume“ überzeugt durch Treffsicherheit

Viel Spaß hatten alle Teilnehmer und Schaulustige beim Wikinger-Schach-Turnier der TSGBadenhausen. Im nächsten Jahr soll es eine Wiederholung geben. (Foto: Bordfeld)

Wikinger-Schach-Turnier der TSG Badenhausen kann an den Vorjahreserfolg problemlos anknüpfen

Badenhausen (pb). Erneut wurde der Sportplatz im Borntal zu einem überdimensionalen und ungewöhnlichen Schachbrett umfunktioniert. Denn die TSG Badenhausen hatte erneut das Wikinger-Schach-Turnier ausgeschrieben, bei dem es keine Bauern, Damen, Läufer, Türme und Springer, sondern Knechte und Wurfhölzer gab. Eines hat das normale und das Wiesen-Schach gemein: den König, den es galt zu Fall zu bringen.
Jedes Team durfte aus vier bis sechs Spielern bestehen, wobei das Alter völlig belanglos war. Mehr gefragt war die Ziel- und insbesondere die Treffsicherheit, weil die Knechte nicht geschoben, sondern umgeworfen werden müssen.
Es waren aber nicht nur die Spieler von insgesamt 16 Mannschaften zugegen, sondern auch viele Schaulustige, die sehen wollten, wie die Teams der Vereine und Freundeskreise es schafften, den König zu Fall zu bringen. Und sie stellten fest, dass mit Einsicht, Ruhe und einem guten Wurf viel Bewegung ins immer 25 Minuten währende Spiel gebracht werden konnte.
Am Ende stand fest, dass das Team „Pusteblume“ den von Ralph Winkelvoß gefertigten, hölzernen Wanderpokal entgegen nehmen durfte. Die Plätze zwei und drei sicherten das Team „Löwenzahn“ und das „Dream-Team“ der JGB und der Freiwilligen Feuerwehr.
Die „Young Guns“ der JGB und die „Old Boys“ der JGB, das „Mischgemüse“, die Schützengesellschaft, die Burghardts, die „Sambuca-Freunde“, der „Haasen-Mix“, die Rosenthals, die Siegertruppe, die Gymnastik-Damen, Ritter-Rost 1 und Ritter-Rost 2 sowie die Feuerwehr-Frauen landeten auf den noch folgenden Plätzen, was ihrer guten Laune aber keinen Schaden zufügte. Im Gegenteil: alle waren sich einig, dass 2013 erneut um den „Wanderkönig“ gekämpft werden soll.